Archiv für 'Work-Life-Balance & Stressmanagement'Kategorie

Mit weichen Themen führen

1. Februar 2012

439 deutschsprachige Führungskräfte haben im Rahmen des HR-Reports 2011, durchgeführt vom Institut für Beschäftigung und Employability, zu  zentralen Themen der Personalwirtschaft Stellung genommen.

Die Quintessenz: Die so genannten weichen Themen führen die HR-Themenliste an. Führung zu stärken ist für Unternehmen derzeit das wichtigste HR-Handlungsfeld. In vielen Unternehmen ist ein modernes Führungsverständnis bereits verankert, aber noch nicht immer konsequent gelebt.

Die Mitarbeiterbindung steht an zweiter Stelle im Themenkanon, gefolgt von der Förderung der Beschäftigungsfähigkeit. Um Beschäftigte langfristig leistungsfähig zu halten, betrachten 95,6 Prozent aller Befragten die lebenslange Fort- und Weiterbildung als sehr wichtig oder wichtig. Gleich danach nennen sie die Führungskräfteentwicklung.  Coaching wird in diesem Kontext von 13,7 Prozent für ein sehr wichtiges, von 33,9 Prozent für ein wichtiges Instrument gehalten.

Besonders interessant: Das harte Thema Vergütungsmodelle spielt eine immer geringere Rolle. Der Fokus wandelt sich.

Lebensrollen in Balance bringen

1. Dezember 2011

Burnout – scheinbar das Wort des Jahres 2011. Und egal, ob es sich dabei um eine “Mode-” oder “Ausweichsdiagnose” handelt. Die Begeisterung der Öffentlichkeit für diesen Begriff zeigt, dass das Phänomen des Ausgebranntseins und der außerordentlichen Erschöpfung uns allen nicht unbekannt ist.

Was können Sie für sich tun, um Ihr Leben auszubalancieren? Um ein Gleichgewicht von Anspannung und Entspannung zu erzielen? Ein einfacher Weg des Ausgleichs ist das Austarieren von Lebensrollen.

Work-Life-Balance, das Gleichgewicht zwischen Beruf und Privatleben, liefert hierzu ein wichtiges Stichwort. Eine Ausgewogenheit der Lebensrollen erfordert allerdings ein feiner differenziertes Konzept – denn ausbrennen können Menschen auch privat.

Im Wesentlichen gilt es, drei Lebensrollen in ein persönliches Gleichgewicht zu bringen. Jeder Mensch braucht Raum für sein “Ich”, ein Mit-sich-selbst-sein ohne Anforderungen und Pflichten.  Jeder Mensch braucht auch Zeit für partnerschaftliche Beziehung. Und jeder Mensch braucht Lebensbezüge, in denen er leistet und Verantwortung übernimmt.

Wann immer Sie merken, dass eine dieser Rollen die anderen zu verdrängen droht, ist Ihre innere Balance in Gefahr. Am besten handeln Sie gleich und tarieren Ihre Lebensrollen neu aus.

Körper und Geist ausbalancieren

1. April 2009

frau

Im Alltag nehmen wir Körper und Geist oft als gegenläufige Kräfte wahr. Gelegentlich scheint sich der Körper gegen das zu sperren, was für seine Gesunderhaltung vernünftig erscheint. Dann wieder strebt der Geist nach Aktivitäten, die den Körper an seine Belastungsgrenze führen.

Wissen Sie, wie Sie Körper und Geist ausbalancieren können?

Eine Antwort liefert uns das System “Mensch” selbst. Aus neurobiologischer Perspektive gibt es eine Brücke, die Körper und Geist miteinander in Verbindung bringt.

Diese Brücke besteht aus den physisch-psychischen Rückmeldungen unseres Körpers, also aus Körperempfindungen und Emotionen.

Die Emotionen  bzw. fühlbaren Rückmeldungen auf unser Handeln und Denken greifen neuronal auf die gleichen Schaltkreise zurück, die für Gedanken, Handlungsabläufe und Bewegungen zuständig sind.

Wenn Sie Ihre Emotionen bewusst wahrnehmen und “achtsam” damit umgehen, stellen Sie die Verbindung zwischen Körper und Geist wieder her. Sie erhalten unmittelbare Rückmeldung auf Ihr Denken sowie Handeln und bringen Körper und Geist in ein neues Gleichgewicht.

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