Archiv für 'Ziele & Selbstmanagement'Kategorie

Mit NLP den richtigen Hebel finden

13. März 2012

Wie lässt sich nachhaltig Wandel erzielen? Welche Aktionen bewirken Qualitätssprünge, bei welchen verpufft die aufgewendete Energie? Wie kann mit einem möglichst geringen Kräfteeinsatz möglichst viel erreicht werden? Auf diese Frage hat sich NLP spezialisiert.

In einer komplexen Welt geht es immer wieder um die Frage, wie wir unseren Kräfteeinsatz planen. Einfach drauf los handeln kostet Kraft und ist kein Garant für Erfolg. Das wusste schon Vilfredo Pareto, der dieser Frage im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich nachgegangen ist. Seine Formel für den Erfolg: Viele Aufgaben lassen sich mit einem Mitteleinsatz von 20 Prozent so erledigen, dass damit 80 Prozent aller Probleme gelöst werden können. Anders gewendet: Für 20 Prozent Ergebnis wenden wir bei falscher Mittelwahl 80 Prozent Energie auf.

Und genau davon handelt NLP. Das Neurolinguistische Programmieren sucht nach “dem Unterschied, der den Unterschied macht”. Es fokussiert sich auf die 20 Prozent unserer Überzeugungen, Handlungsformen und Verhaltensweisen, mit denen wir 80 Prozent Erfolg erlangen können.

Ein Beispiel dafür ist die Nutzung der Körpersprache. Während im Allgemeinen die Überzeugung herrscht, dass vor allen Worte wirken, nutzt NLP das Wissen, dass über 80 Prozent der Kommunikation auf körpersprachlichen Signalen beruht. Das Pacing, das Eingehen auf die Körpersprache des Gegenübers, ist der Schlüssel für die gelungene Verständigung. Die sorgfältige Wahl der Worte kann diese Wirkung dann noch weiter erhöhen.

Mit Bildern bewegen

14. Dezember 2010

Bewegung beginnt im Kopf - und zwar in Form innerer, von uns selbst kreierter Bilder. So der Tänzer, Choreograph und Autor Eric Franklin. Er zeigt, wie tiefgreifend Bilder wirken und Menschen buchstäblich in Bewegung setzen können.

Seine Methode, eine Weiterentwicklung der Ideokinese, fußt auf einer Fähigkeit des Menschen, die auch das NLP intensiv nutzt: Mit Bildern oder “Visionen” können wir körperliche, geistige und seelische Bewegungen einleiten, Neues gestalten und Veränderungen herbeiführen.

Zur Jahreswende eine gute Idee: Entwerfen Sie innere Vorstellungsbilder davon, wie Sie Ihren Körper und Ihr Leben zukünftig wahrnehmen wollen.

Veränderung wird dann “locker, leicht und dynamisch” in den Alltag kommen. Denn, so Franklin, “wir empfinden uns so und wir bewegen uns so, wie wir es uns vorstellen.”

Spielerisch Aufgaben lösen

26. Juli 2010

Spielerisch Aufgaben lösen – ein Privileg, das Kinder vorbehalten bleiben soll? Wenn Sie nicht nur kreativer sein möchten, sondern mehr Spaß an Ihrer Arbeit haben wollen, dann verwandeln Sie sie in ein Spiel.

In Schule und Studium lernen wir, analytisch und planvoll – eben linkshirnig – an Aufgaben heranzugehen. Dieser Denkstil stellt sicher, dass innerhalb überschaubarer Zeit ein verwertbares Ergebnis erzielt werden kann.

Der Nachteil:  Analytische Vorgehen besteht vor allem in folgerichtigem Denken und fokussiert auf Abweichungen und Fehler. Dabei kommt Spaß schnell zu kurz.

Anders das spielerisch-ganzheitliche Vorgehen der rechten Hirnhemisphäre, das durch Impulsivität, Intuition und Kreatitivät gekennzeichnet ist. Überraschungen und Unvorhergesehenes sind nicht nur erlaubt, sondern wesentlicher Aspekt des Spiels.

Da bleibt nur noch die Frage, wie Sie  innerhalb der vorgesehenen Zeit die Aufgabe lösen können. Auch das ein Kinderspiel: Denn Spielen heißt ja gerade nicht, chaotisch zu handeln. Ein Spiel lebt von Spielregeln, die der kreative Spieler sportlich einhalten will.

Eigene Ressourcen erkennen

16. Juni 2010

Eine zentrale Vorannahme des NLP lautet: “Menschen verfügen über alle Ressourcen, die sich brauchen.” Was macht es dann in einigen Fällen so schwer, die passenden Ressourcen für das gesetzte Ziel zu mobilisieren? Und was können Sie tun, um eigene Ressourcen zu erkennen?

Menschen sind in der Lage, eine Vielzahl an Ressourcen genau im richtigen Kontext zu aktivieren. So nutzen wir zum Beispiel in der Rolle als Freund andere Fähigkeiten als in der des Bekannten. Ein sinnvolles Vorgehen, um mit unseren Energien ökonomisch umzugehen.

Doch manchmal verschließen wir uns genau durch diese Betrachtungsweise den Zugriff auf Ressourcen, die in auch in anderen Lebensbereichen dienlich sein könnten.  Ein engagierter und erfolgreicher Sportler kann dann klagen, auf seinem Berufsweg ganz “ohne Biss” zu sein.

Wenn Sie also für das Erreichen Ihres Ziels nach Ressourcen suchen, dann fragen Sie doch einfach, in welchen Lebensbereichen Sie die gewünschten Fähigkeiten oder Gaben bereits erfolgreich leben. Dann wird es Ihnen leicht fallen,  genau diese Eigenschaften auch für das Ziel zu mobilisieren.

Die Macht innerer Bilder nutzen

11. Mai 2010

Wer Visionen bislang für “Luftschlösser” hielt, erhält durch das Buch des Neurobiologen Gerald Hüther zur Macht der inneren Bilder Anlass, seine Position zu überdenken. Hüther zeigt, wie innere Bilder uns nicht nur lenken, sondern ungeahnte Freiheit eröffnen können.

Bilder, dazu gehören sowohl Seh- als auch Hör- und Fühlbilder, funktionieren wie im Gehirn angelegte Pläne zur Organisation und Strukturierung unseres Lebens.

Das Besondere an  Bildern: Im Vergleich zu Genen können sie verhältnismäßig schnell und eigengesteuert verändert und damit zügig neuen Herausforderungen angepasst werden.

Doch innere Bilder dienen nicht nur der Selbststeuerung in einer sich wandelnden Umwelt. Sie bieten Menschen auch die Möglichkeit, weiterzudenken und proaktiv die Welt zu prägen.

Wer außer wir selbst könnte uns davon abhalten, die Freiheit zu nutzen, zu der unser Gehirn uns befähigt? Werden Sie zum Visionär und fangen Sie gleich damit an, persönlich herausfordernde Zielbilder zu entwickeln und zu leben.

Den eigenen Flow entwickeln

20. Januar 2010

Der Büchermarkt zum Thema Glück boomt. Dabei ist der Klassiker zum Glück schon zwanzig Jahre alt. Und immer noch hochaktuell.

In Flow. Das Geheimnis des Glücks zeigt Mihaly Csikszentmihalyi, dass Glück weder durch Geld noch durch Zufall zunimmt. Glück und persönliches Flow-Empfinden entstehen vor allem dann, wenn Sie bewusst mir Ihrem eigenen Bewusstsein umgehen.

In empirischen Studien konnte Csikszentmihalyi feststellen, dass Menschen vor allem dann Glück empfinden,

  • wenn sie sich ein klares und zugleich herausforderndes Ziel setzen
  • dieses Ziel konzentriert verfolgen
  • und aufgrund ihres ausdauernden Engagements schließlich ein positives Feedback auf ihre Leistung erhalten.

Das Beste an dieser Nachricht: Sie können Ihr Glück trainieren.  Setzen Sie sich Ziele, engagieren Sie sich konzentriert für deren Erreichen und genießen Sie den Flow auf dem Weg zum Ziel.

Und dabei spielt es – so ein Ergebnis von Csikszentmihalyis Untersuchungen – keine Rolle, ob Sie für Ihr Glückstraining berufliche oder private Ziele wählen.

Die passende Zielgröße finden

2. Dezember 2009

In der gängigen Selbstmanagement-Literatur erfahren Sie, dass ein Ziel möglichst konkret und spezifisch formuliert sein soll. Doch für die wesentlichen Ziele im Leben kann genau die umgekehrte Vorgehensweise sinnvoll sein.

Wie Sie die passende Zielgröße finden? Entscheiden Sie, ob es sich bei Ihrem Ziel um ein Lebens-Ziel oder ein Etappen-Ziel handelt.

Lebens-Ziele sind global formuliert und drücken – oft in Form von Werten – Ihre Lebensidee aus. “Ich lebe frei” bringt zum Beispiel eine solche Idee auf den Punkt. Sie regt Sie zur persönlichen Weiterentwicklung an und dient Ihnen in allen Lebenslagen als Orientierung und Entscheidungsgrundlage.

Ein konkretes Ziel dagegen markiert eine Etappe auf dem Weg zur Verwirklichung eines Lebens-Ziels. Mit ihm legen Sie möglichst exakt fest, was Sie bis zum gewählten Stichtag erreichen wollen. “Bis Dezember 2009  schließe ich meine nebenberufliche Ausbildung ab” könnte beispielsweise ein Etappenziel auf dem Weg zum freien Leben sein.

Sie sehen: Für den Erfolg brauchen Sie beide Zielgrößen. Ein stimmiges Lebens-Ziel gibt Ihnen die Energie und Kreatität, wichtige Etappen-Ziele anzugehen. Das Erreichen eines Etappen-Ziels wiederum beflügelt Ihre Lebensidee.

Persönliche Ziele wirkungsvoll formulieren

4. Mai 2009

mann-junger

In vielen Business-Trainings lernen Sie, wie Sie SMART zum Ziel kommen können.  Bei wichtigen persönlichen Zielen aber greift SMART zu kurz. Mit dem systemisch orientierten NLP-Zielrahmen erreichen Sie mehr.

SMART steht für die Zielkriterien spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Allesamt für den Unternehmenskontext wichtige Merkmale, auf die man sich im Team einigen kann.

Doch wichtige persönliche Ziele brauchen eine andere Dynamik, wenn sie wirkungsvoll und richtungsweisend sein sollen.

  • Persönliche Ziele steuern Ihr Leben. Sie können ganz spezifisch, dürfen aber auch visionär sein. Solange Sie Ihrer Meinung nach langfristig erreichbar sind.
  • Persönliche Ziele formulieren Kritierien für Ihr Glück und Ihre Zufriedenheit. Sie dürfen quantifizierbar, können aber auch nach emotionalen Maßstäben bewertet werden.
  • Persönliche Ziele bringen gewünschte Zustände auf den Punkt. Sie können einen zeitlichen Rahmen brauchen, aber auch zeitunabhängig formuliert sein.
  • Persönliche Ziele haben Auswirkungen. Der wichtigste Prüfstein für ein Ziel ist, ob es nicht nur kurzfristig, sondern auf  lange Sicht Ihren Lebensinteressen dient.

Es kann also durchaus clever sein, ganz “unsmart” zum Beispiel  “Zufriedenheit” oder “innere Ruhe” als Ziel zu postulieren. Probieren Sie es aus.

Die eigenen Werte kennen

1. Oktober 2008

Wissen Sie, wie Sie im Alltag Wichtiges von Unwichtigem trennen? Sind Ihnen die Maßstäbe bewusst, nach denen Sie urteilen, entscheiden und Ziele wählen? Kurz gesagt: Kennen Sie Ihre persönlichen Werte? Und wissen Sie, welcher Wert für Sie der ausschlaggebende ist?

Wie wäre es dann mit einer kleinen Bestandsaufnahme? Denn wenn Sie Ihre persönlichen Wertmaßstäbe gut kennen, werden Sie sich zielstrebiger entscheiden und für Ihre Ziele engagieren können.

Sicherlich fallen Ihnen auf Anhieb eine Anzahl wichtiger Werte ein, zum Beispiel Familie, Gesundheit oder Gemeinschaft. Zwei kleine Tests ermöglichen Ihnen, weitere, im Alltagsleben nicht bewusste Werte zu finden:

  • Reisen Sie in Gedanken in Ihren Traumurlaub. Was muss auf jeden Fall dort gegeben sein, damit Ihre Reise das Prädikat “traumhaft” verdient? Könnten es Freiheit oder Genuss sein, die diesen Urlaub so wunderbar machen? Oder welche anderen Werte spielen die wichtigste Rolle?
  • Reisen Sie in Gedanken in eine unangenehme Situation der jüngsten Vergangenheit. Welcher Ihrer Werte wurde in dieser Situation verletzt oder gestört? Sind es beispielsweise die Werte Harmonie oder Gerechtigkeit, die auf der Strecke geblieben sind?

Nun haben Sie wahrscheinlich bereits eine stattliche Wertesammlung, die es jetzt zu ordnen gilt. Welche fünf Werte auf Ihrer Liste sind so wichtig, dass Sie auf keinen Fall auf Sie zu verzichten bereit sind?

Sie kennen jetzt Ihre wichtigsten fünft Werte, ermittelt aus Alltags- und Ausnahmesituationen. Sortieren und gewichten Sie weiter, bis Sie sich des höchsten Wertes sicher sind. Nun haben Sie ein ganz persönliches Kriterium an der Hand, mit dessen Hilfe Sie sich für das Wesentliche in Ihrem Leben entscheiden können.

Das Wesentliche in den Mittelpunkt stellen

3. September 2008

Haben Sie schon das „Kultbuch“ aus den USA gelesen, das Ihnen die Vier-Stunden-Woche mit mehr Zeit, Geld und Leben verspricht?

Sind Sie vielleicht sogar weitergegangen und haben eigene Ideen entwickelt, wie Sie ohne ein tagesfüllendes Arbeitspensum Ihren Alltag verbringen? Steht bereits Ihre persönliche Prioritätenliste, mit der Sie das Wesentliche im Leben vom Unwesentlichen unterscheiden können?

Dann haben Sie den herausfordernsten Teil des von Timothy Ferriss vorgeschlagenen Weges bereits zurückgelegt.

Denn darin liegt die eigentliche Provokation dieses Buches: Die Aufforderung, immer wieder eigenverantwortlich und selbstbestimmt Entscheidungen darüber zu fällen, was in Ihrem Leben im Mittelpunkt stehen soll.

Ferriss´ Anregungen zum Zeitmanagement sind ja nicht wirklich neu. Das gilt auch für viele seiner Ideen, wie Sie mit minimalem Arbeitseinsatz ein ausreichendes Einkommen generieren können.

Aber durch die “subjektive” Verallgemeinerung seiner eigenen Geschichte zeigt er besonders eindringlich, dass  Zeitmanagement als Mittel, um in kürzerer Zeit mehr zu erreichen, sinnvoll nur im Dienste der  persönlichen Prioritäten betrieben werden kann. Denn es geht um Lebenszeitmanagement.

Die Quintessenz in NLP-Sprache: Prüfen Sie Ihre Werte, formulieren Sie Ihre Ziele und machen Sie sich stark für das, was Ihnen wichtig ist. Mit oder ohne Vier-Stunden-Woche.

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