Archiv für 'Ziele & Selbstmanagement'Kategorie

Die passende Zielgröße finden

2. Dezember 2009

In der gängigen Selbstmanagement-Literatur erfahren Sie, dass ein Ziel möglichst konkret und spezifisch formuliert sein soll. Doch für die wesentlichen Ziele im Leben kann genau die umgekehrte Vorgehensweise sinnvoll sein.

Wie Sie die passende Zielgröße finden? Entscheiden Sie, ob es sich bei Ihrem Ziel um ein Lebens-Ziel oder ein Etappen-Ziel handelt.

Lebens-Ziele sind global formuliert und drücken – oft in Form von Werten – Ihre Lebensidee aus. „Ich lebe frei“ bringt zum Beispiel eine solche Idee auf den Punkt. Sie regt Sie zur persönlichen Weiterentwicklung an und dient Ihnen in allen Lebenslagen als Orientierung und Entscheidungsgrundlage.

Ein konkretes Ziel dagegen markiert eine Etappe auf dem Weg zur Verwirklichung eines Lebens-Ziels. Mit ihm legen Sie möglichst exakt fest, was Sie bis zum gewählten Stichtag erreichen wollen. „Bis Dezember 2009  schließe ich meine nebenberufliche Ausbildung ab“ könnte beispielsweise ein Etappenziel auf dem Weg zum freien Leben sein.

Sie sehen: Für den Erfolg brauchen Sie beide Zielgrößen. Ein stimmiges Lebens-Ziel gibt Ihnen die Energie und Kreatität, wichtige Etappen-Ziele anzugehen. Das Erreichen eines Etappen-Ziels wiederum beflügelt Ihre Lebensidee.

Persönliche Ziele wirkungsvoll formulieren

4. Mai 2009

mann-junger

In vielen Business-Trainings lernen Sie, wie Sie SMART zum Ziel kommen können.  Bei wichtigen persönlichen Zielen aber greift SMART zu kurz. Mit dem systemisch orientierten NLP-Zielrahmen erreichen Sie mehr.

SMART steht für die Zielkriterien spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Allesamt für den Unternehmenskontext wichtige Merkmale, auf die man sich im Team einigen kann.

Doch wichtige persönliche Ziele brauchen eine andere Dynamik, wenn sie wirkungsvoll und richtungsweisend sein sollen.

  • Persönliche Ziele steuern Ihr Leben. Sie können ganz spezifisch, dürfen aber auch visionär sein. Solange Sie Ihrer Meinung nach langfristig erreichbar sind.
  • Persönliche Ziele formulieren Kritierien für Ihr Glück und Ihre Zufriedenheit. Sie dürfen quantifizierbar, können aber auch nach emotionalen Maßstäben bewertet werden.
  • Persönliche Ziele bringen gewünschte Zustände auf den Punkt. Sie können einen zeitlichen Rahmen brauchen, aber auch zeitunabhängig formuliert sein.
  • Persönliche Ziele haben Auswirkungen. Der wichtigste Prüfstein für ein Ziel ist, ob es nicht nur kurzfristig, sondern auf  lange Sicht Ihren Lebensinteressen dient.

Es kann also durchaus clever sein, ganz „unsmart“ zum Beispiel  „Zufriedenheit“ oder „innere Ruhe“ als Ziel zu postulieren. Probieren Sie es aus.

Die eigenen Werte kennen

1. Oktober 2008

Wissen Sie, wie Sie im Alltag Wichtiges von Unwichtigem trennen? Sind Ihnen die Maßstäbe bewusst, nach denen Sie urteilen, entscheiden und Ziele wählen? Kurz gesagt: Kennen Sie Ihre persönlichen Werte? Und wissen Sie, welcher Wert für Sie der ausschlaggebende ist?

Wie wäre es dann mit einer kleinen Bestandsaufnahme? Denn wenn Sie Ihre persönlichen Wertmaßstäbe gut kennen, werden Sie sich zielstrebiger entscheiden und für Ihre Ziele engagieren können.

Sicherlich fallen Ihnen auf Anhieb eine Anzahl wichtiger Werte ein, zum Beispiel Familie, Gesundheit oder Gemeinschaft. Zwei kleine Tests ermöglichen Ihnen, weitere, im Alltagsleben nicht bewusste Werte zu finden:

  • Reisen Sie in Gedanken in Ihren Traumurlaub. Was muss auf jeden Fall dort gegeben sein, damit Ihre Reise das Prädikat „traumhaft“ verdient? Könnten es Freiheit oder Genuss sein, die diesen Urlaub so wunderbar machen? Oder welche anderen Werte spielen die wichtigste Rolle?
  • Reisen Sie in Gedanken in eine unangenehme Situation der jüngsten Vergangenheit. Welcher Ihrer Werte wurde in dieser Situation verletzt oder gestört? Sind es beispielsweise die Werte Harmonie oder Gerechtigkeit, die auf der Strecke geblieben sind?

Nun haben Sie wahrscheinlich bereits eine stattliche Wertesammlung, die es jetzt zu ordnen gilt. Welche fünf Werte auf Ihrer Liste sind so wichtig, dass Sie auf keinen Fall auf Sie zu verzichten bereit sind?

Sie kennen jetzt Ihre wichtigsten fünft Werte, ermittelt aus Alltags- und Ausnahmesituationen. Sortieren und gewichten Sie weiter, bis Sie sich des höchsten Wertes sicher sind. Nun haben Sie ein ganz persönliches Kriterium an der Hand, mit dessen Hilfe Sie sich für das Wesentliche in Ihrem Leben entscheiden können.

Das Wesentliche in den Mittelpunkt stellen

3. September 2008

Haben Sie schon das „Kultbuch“ aus den USA gelesen, das Ihnen die Vier-Stunden-Woche mit mehr Zeit, Geld und Leben verspricht?

Sind Sie vielleicht sogar weitergegangen und haben eigene Ideen entwickelt, wie Sie ohne ein tagesfüllendes Arbeitspensum Ihren Alltag verbringen? Steht bereits Ihre persönliche Prioritätenliste, mit der Sie das Wesentliche im Leben vom Unwesentlichen unterscheiden können?

Dann haben Sie den herausfordernsten Teil des von Timothy Ferriss vorgeschlagenen Weges bereits zurückgelegt.

Denn darin liegt die eigentliche Provokation dieses Buches: Die Aufforderung, immer wieder eigenverantwortlich und selbstbestimmt Entscheidungen darüber zu fällen, was in Ihrem Leben im Mittelpunkt stehen soll.

Ferriss´ Anregungen zum Zeitmanagement sind ja nicht wirklich neu. Das gilt auch für viele seiner Ideen, wie Sie mit minimalem Arbeitseinsatz ein ausreichendes Einkommen generieren können.

Aber durch die „subjektive“ Verallgemeinerung seiner eigenen Geschichte zeigt er besonders eindringlich, dass  Zeitmanagement als Mittel, um in kürzerer Zeit mehr zu erreichen, sinnvoll nur im Dienste der  persönlichen Prioritäten betrieben werden kann. Denn es geht um Lebenszeitmanagement.

Die Quintessenz in NLP-Sprache: Prüfen Sie Ihre Werte, formulieren Sie Ihre Ziele und machen Sie sich stark für das, was Ihnen wichtig ist. Mit oder ohne Vier-Stunden-Woche.

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In Richtung Lösung gehen

1. August 2008

Ist Ihr Glas halbvoll oder halbleer? Haben Sie schon die erste Hälfte der Aufgabe gelöst oder liegt die zweite Hälfte noch vor Ihnen? Konzentrieren Sie sich auf Lösungen oder ziehen Sie es vor, die Probleme sorgfältig zu analysieren?

Das hängt natürlich ganz von Ihrer Perspektive ab. Und diese wiederum ist mit bestimmten Vorannahmen über eine sinnvolle Vorgehensweise verbunden.

Eine klassische Überzeugung unserer Kultur lautet, dass die Konzentration auf das Problematische, Negative und mitunter Defizitäre zu gezielten Verbesserungen führt. Erst das präzise Wissen darum, was man nicht mehr möchte, so die Idee, eröffnet den Weg zu einer tragfähigen Lösung und der zur Lösung notwendigen Handlungsenergie.

Lassen Sie sich doch probeweise einmal auf die Umkehrung dieser Überzeugung ein: Erst die Vision einer optimalen Lösung motiviert zum konstruktiven Handeln. Anstatt das Alte zu „verbessern“, eröffnen Sie einen neuen Lösungsraum und schaffen es, den Problembedingungen die Grundlage zu entziehen.

Experimentieren Sie mit beiden Sichtweisen und probieren Sie aus, welche Sichtweise a) die besten Ergebnisse b) die höchste Motivation und c) die beste Stimmung bringt.

Den „inneren Coach“ aktivieren

1. Juli 2008

Denken Sie nicht manchmal auch, Sie könnten einen persönlichen Manager gut gebrauchen? Einen Coach, der nicht nur für Sie plant und organisiert, sondern gezielt für die Förderung Ihrer Talente sorgt? Einen Motivator, der Ihnen hilft, anspruchsvolle Ziele anzustreben und zu realisieren? Warum nicht Ihr eigener Manager sein? Hier die wichtigsten Leidgedanken für Ihr persönliches Coaching-Programm:


Eine Richtung finden

Ein Coach unterstützt Menschen dabei, ihre Ziele zu erreichen.
Wenn Sie sich selbst coachen, brauchen Sie Klarheit darüber, was Sie mit Hilfe Ihres „inneren Coachs“ erreichen wollen. Je sorgfältiger Sie Ihr Ziel planen, umso wirkungsvoller gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Ihrem „innerer Coach“.


Motivatoren aktivieren

Ein Coach unterstützt Menschen dabei, sich für ihre Ziele zu engagieren.Oft reicht ein klares Zielbild vor Augen aus, um mit Leichtigkeit den Weg zur Erreichung zu gehen. Doch herausfordernde Ziele sind mitunter auch mit Hindernissen verbunden. In solchen Situationen ist der „innere Coach“ gefordert, Ihre Stärken und Fähigkeiten zu mobilisieren und Sie an die Motivation zu erinnern, die Sie auf den Zielweg geführt hat.


Überblick gewinnen

Ein Coach unterstützt Menschen dabei, ihre Perspektive zu erweitern.Wenn Sie in der Lage sind, Menschen und Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten, können Sie den Weg zu Ihrem Ziel flexibel, kreativ und einfühlsam gehen. In Momenten, in denen Sie „festgefahren“ sind, sorgt Ihr „innerer Coach“ für einen neuen Überblick.


Erreichtes würdigen

Ein Coach unterstützt Menschen dabei, Fortschritte zu erkennen und wertzuschätzen.Der Weg zu einem anspruchsvollen Ziel besteht nicht nur aus zahlreichen Teilzielen, sondern auch aus Wegstrecken, die zunächst wenig zielführend scheinen. Ihr „innerer Coach“ überblickt diesen Prozess und hilft Ihnen, aus dem bereits Erreichten Energien für die noch vor Ihnen liegende Wegstrecke und natürlich auch für neue, vielleicht noch herausfordernde Ziele zu ziehen.


Vergessen Sie nicht – wann immer Sie ein Ziel erreicht haben – auch Ihren „inneren Coach“ zu loben. Immerhin hat er sich konsequent in den Dienst dieses Ziels gestellt.


Wenn Sie mögen, können Sie noch mehr für Ihren „inneren Coach“ tun. Wieder jeder andere Coach auch, genießt er nicht nur Urlaub, sondern auch ein gelegentliches Fortbildungsprogramm. Und bei der ein oder anderen Gelegenheit ist er auf eine kollegiale Supervision angewiesen, um wieder in Höchstform zu sein.

Ziele visualisieren

7. Mai 2008

Sie haben sich ein persönliches Ziel gesetzt und möchten alles für sein Erreichen tun? Dann ist das Visualisieren eine gute Hilfe für Sie. Denn wann immer Menschen ein klares Ziel „vor Augen haben“, gehen sie stetig auf das Gewünschte zu.

Eigentlich eine ganz einfache Methode, die auch ohne NLP-Schulung jeder von uns beherrscht. Doch mit ein wenig NLP-Technik kommen Sie noch schneller zum Erfolg. Und so geht´s:

Wenn Sie Ihr Ziel sprachlich festgelegt haben, verfügen Sie bestimmt bereits über eine Idee, wie Ihr „Ziel-Bild“ aussieht. Was sehen Sie vor Ihrem inneren Auge, wenn Sie an die Zielerreichung denken? Dieses Vorgehen ist auch ein Test, ob das Zielbild Ihre Erwartungen voll und ganz erfüllt.

Wenn Sie zufrieden mit Ihrem Bild sind, können Sie noch mehr tun, um seine Attraktivität zu erhöhen. Vielleicht ist es ein bißchen ungewohnt, bewusst Einfluss auf die eigenen inneren Bilder zu nehmen. Doch Sie werden sehr schnell feststellen, wie elegant Sie auf diese Weise Ihrem Ziel einen Schritt näher kommen.

Wie beispielsweise geht es Ihnen mit Ihrem Ziel, wenn Sie das Bild noch strahlender oder klarer gestalten? Welche andere visuellen Änderung können Sie vornehmen, um zu einem noch besseren Ergebnis zu gelangen?

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, sich selbst optimal zu motivieren. NLP´ler haben die Erfahrung gemacht, dass Zielbilder, in denen man sich selbst als Person wahrnehmen kann, besonders wirkungsvoll sind.

Wenn Sie sich zum Beispiel ein Haus kaufen möchten, dann sollten Sie nicht nur das Bild Ihres Zielhauses betrachen. Sondern Sie sich dabei beobachten, wie Sie bereits in diesem Haus leben und das Leben dort genießen. Wenn dieses Bild Sie zufrieden stellt, sind Sie bestmöglich motiviert und schon bald mitten im Ziel.

Träume in realistische Pläne transformieren

2. April 2008

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Träumen Sie gern? Fällt es Ihnen leicht, kreative Ideen und ungewöhnliche Lösungen zu entwickeln? Oder sind Sie Realist? Ein Mensch, der Ideen mit Leidenschaft daraufhin überprüft, wie sie umgesetzt werden können? Oder vielmehr der geborene Kritiker, der mit Scharfsinn auch in den besten Plänen noch Verbesserungspotenzial entdeckt? Und vielleicht der Meinung ist, dass angesichts der Lücken im Plan doch lieber gleich auf die Idee verzichtet kann?

Wenn Sie mindestens in einem Fall ja sagen können, erfüllen Sie wichtige Voraussetzungen, um kreative Ideen zu entwickeln und diese in tragfähige Pläne zu transformieren.

Jetzt geht es nur noch darum, genau die Seite(n) an Ihnen zu stärken, die bislang nicht voll zum Zug gekommen sind. Denn erst der Dreiklang von Kreativität, Umsetzungskraft und Kritikfähigkeit macht gute, zukunftsträchtige Ideen aus.

Diesen Dreiklang erzielen Sie ganz leicht, wenn Sie sich an eine einfache Grundregel halten. Gewähren Sie jeder der genannten Energien den gleichen Raum und beachten Sie die Reihenfolge.

Kreatives Planen setzt zunächst eine intensive Traumphase voraus, in der Ungewöhnliches gedacht und Neues ausgesprochen werden kann. Vorzeitige Kritik und Hinweise auf mangelnde Voraussetzungen verlangsamen und stoppen vielleicht sogar Ihren Ideenfluss.

Erst wenn Sie „ausgeträumt“ haben, ist der Realist in Ihnen gefragt. Der Mensch, der Voraussetzungen prüft, Pläne schmiedet, praktische Hilfestellungen findet. Als „Verwirklicher“ entwickelt er ein Auge für das Machbare und gibt auch bei anfänglichen Hindernissen nicht auf. In dieser Hinsicht darf man ihn nicht mit dem Kritiker verwechseln, der sich mehr auf das Fehlende als auf das Machbare konzentriert.

Diese Fähigkeit ist erst im dritten Schritt gefragt. Der Kritiker nutzt seinen Raum zu Fehlersuche. So ist sichergestellt, dass gute Pläne nicht an Details scheitern. Und dass Energien in Projekten verpuffen, mit denen der innere Kritiker nicht wirklich einverstanden ist. Denn der Kritiker schützt Sie davor, sich auf Ideen einzulassen, die für Sie nicht zukunftsträchtig sind.

Sollte der Kritiker im ersten Durchlauf nicht zufrieden sein, können Sie erneut in den „Träumer-Modus“ gehen und kreative Lösungen für die benannten Mängel finden. Dann gehen Sie wieder in den „Umsetzungs-Modus“ und erweitern den Plan.

Erst wenn der Kritiker den Plan freigibt, haben Sie Ihren Traum erfolgreich in einen realistischen Plan transformiert.

Lassen Sie sich nun überraschen, wie viel Tatkraft Sie aus der Zufriedenheit des Kritikers schöpfen können. Und genießen Sie Ihren Erfolg!

Herausragende Fähigkeiten modellieren

20. Dezember 2007

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Die Idee ist so alt wie die Menschheit: Wer ein Ziel verwirklichen möchte, sucht sich ein Vorbild und studiert das Verhalten und die Fähigkeiten seines Modells. Die Begründer des NLP, Richard Bandler und John Grinder, haben diese einfach Methode perfektioniert.

NLP selbst ist ein Modeling-Projekt, entstanden in dem Bemühen, die herausragenden Fähigkeiten der Psychotherapeuten Fritz Perls, Virginia Satir und Milton Erickson lehr- und lernbar zu machen.

Was macht das NLP-Modeling-Verfahren so effektiv? Mit Hilfe des Modellierens gelingt es, genau die Fähigkeiten des Vorbildes oder Modells für sich nutzbar zu machen, die für den Erfolg ausschlaggebend sind.

Sie müssen nicht den Lebensstil eines anderen leben, um seine beruflichen Qualitäten zu übernehmen. Sie können die Erfolgsstrategien Ihres Modells so herausarbeiten, dass sie nicht nur die eigenen Fähigkeiten sinnvoll ergänzen, sondern auch mit Ihrer Persönlichkeit kompatibel sind. Private und berufliche Ziele nehmen mit dieser Herangehensweise sehr schnell Wirklichkeit an.

Schritte zum Modellieren

In einem ersten Schritt suchen Sie sich ein Vorbild, das genau die Fähigkeiten zeigt, die Ihnen wichtig sind. Nun geht es an die Informationssammlung. Sie können Ihr Modell sowohl interviewen als auch in den Situationen beobachten, in denen es Ihr Wunschverhalten zeigt.

Von welchen Wertvorstellungen und Überzeugungen lässt sich Ihr Vorbild leiten? Wie nimmt es die Welt wahr? Was tut Ihr Modell wann? Beschreiben Sie möglichst präzise, worin sein Handeln besteht.

In einem nächsten Schritt versetzen Sie sich innerlich in den Zustand Ihres Modells. Visualisieren Sie einfach, wie Sie genau so agieren wie Ihr Modell. Übernehmen Sie dann die Verhaltenselemente des Modells, die für Sie tauglich sind.

Begeben Sie sich nun in eine Beobachterposition und machen Sie sich ein inneres Bild von sich selbst, wie Sie mit dem gewünschten Verhalten agieren. Sehr schnell fällt Ihnen bei diesem Vorgehen auf, welche Aspekte für Ihr Ziel wichtig sind und welche nur für die Persönlichkeit des Modells eine Rolle spielen.

Sie können jetzt alle Elemente weglassen, die für Ihren Erfolg überflüssig sind. Finden Sie gezielt heraus, welcher Unterschied im Verhalten „den Unterschied“ im Ergebnis ausmacht.

Zum Abschluss brauchen Sie natürlich noch einen Test, um sicherzustellen, dass Ihr Modellier-Projekt erfolgreich abgeschlossen worden ist. Die erste Prüfung erfolgt wieder „virtuell“, indem Sie eine Situation in der Zukunft visualisieren, in der Ihr neues Verhalten zum Tragen kommen kann. Wenn Sie jetzt erfolgreich sind, sind Sie fit für den Praxisttest.

Mentale Schritte zum Wohlfühlgewicht gehen

4. September 2007

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Wer kennt das Problem nicht? Die Kleidung kneift und die Figur entspricht ganz und gar nicht der eigenen Wunschvorstellung. Wieder eine Diät und wieder der Frust, wenn nach erfolgreicher Enthaltsamkeit die Waage erneut außer Kontrolle gerät?

Hier ist es gut zu wissen, dass es auch eine gesunde Abnehmstrategie ohne Jojo-Effekt gibt. Figur-Bewusste können mit Hilfe von NLP lernen, den inneren, mentalen Weg zum Wunschgewicht zu gehen. Die Mentalstrategie führt zu einem entspannten Umgang mit dem eigenen Körper und zu einer langfristigen Gewichtsabnahme im Einklang mit dem eigenen Selbst.

Insbesondere wenn Sie bereits zahlreiche Diäten ausprobiert haben und eigentlich alles über gesunde Ernährung wissen, sollten Sie diesen neuen Weg für sich ausprobieren. Denn die Erfahrung zeigt, dass Schlankwerden nicht nur eine Frage des vernünftigen Essverhaltens ist. Viel wichtiger ist es, das Denken über den eigenen Körper zu ändern und die dazu gehörigen inneren Bilder umzustellen.

Bereits bei der Entwicklung Ihres Ziels haben Sie die Möglichkeit, NLP-stragisch vorgehen: In einem ersten Schritt können Sie eine Vorstellung von dem Gewicht entwickeln, das zu Ihnen passt. Es ist jedoch nicht so effektiv – weil aus der Warte Ihres Gehirns viel zu abstrakt – dieses Gewicht allein in Kilogramm zu fassen.

Als viel wichtiger hat sich erwiesen, sich eine bildliche Vorstellung vom erwünschten Zustand zu machen, beispielsweise mit dem Untertitel: „Ich mit meiner persönlichen Wunschfigur“. Wenn Sie mit diesem Bild rundum zufrieden sind, dann „zieht“ Sie das Zielbild in die gewünschte Richtung.

Ein anderer wichtiger Schritt zu Beginn Ihres Zielerreichungsprozesses besteht darin, genau zu überprüfen, ob Ihr Wunschgewicht auch in Ihr Leben passt. Ein Beispiel: Die meisten von uns würden selbstverständlich gern dem Schönheitsideal gerecht werden, das in den Medien dominiert. Doch nur wenige sind nach sorgfältiger Prüfung bereit, langfristig den Preis für diese sportliche Idealfigur zu bezahlen.

Warum also ein Ziel in Angriff nehmen, das eigentlich nicht mit meinem Leben, wie ich es mir wünsche, zu vereinbaren ist? Wie gestalte ich mein Abnehmziel so, das ich es auf lange Sicht mit Freude und Genuss leben kann?

Welche weiteren mentalen Abnehmstrategien es gibt? Ein ganzes Buch lässt sich damit füllen. An dieser Stelle sei nur noch auf eine besonders hilfreiche Strategie eingegangen. Aus Erfahrung wissen Sie bestimmt, dass es Ihnen in einem entspannten Zustand viel leichter gelingt, Ziele leicht und dennoch konsequent zu realisieren.

Zu einem erfolgreichen Abnehmprozess gehört daher auch ein persönlicher „Anker“, eine mentale Technik, die Sie blitzschnell in den gewünschten persönlichen Zustand versetzen kann. Versuchen Sie es doch einmal mit einem inneren Bild, das Sie beispielsweise an eine besonders schöne Urlaubssituation erinnert? Oder vielleicht einer Musik, die Sie in eine gute Stimmung versetzt.