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Körper und Geist ausbalancieren

1. April 2009

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Im Alltag nehmen wir Körper und Geist oft als gegenläufige Kräfte wahr. Gelegentlich scheint sich der Körper gegen das zu sperren, was für seine Gesunderhaltung vernünftig erscheint. Dann wieder strebt der Geist nach Aktivitäten, die den Körper an seine Belastungsgrenze führen.

Wissen Sie, wie Sie Körper und Geist ausbalancieren können?

Eine Antwort liefert uns das System „Mensch“ selbst. Aus neurobiologischer Perspektive gibt es eine Brücke, die Körper und Geist miteinander in Verbindung bringt.

Diese Brücke besteht aus den physisch-psychischen Rückmeldungen unseres Körpers, also aus Körperempfindungen und Emotionen.

Die Emotionen  bzw. fühlbaren Rückmeldungen auf unser Handeln und Denken greifen neuronal auf die gleichen Schaltkreise zurück, die für Gedanken, Handlungsabläufe und Bewegungen zuständig sind.

Wenn Sie Ihre Emotionen bewusst wahrnehmen und „achtsam“ damit umgehen, stellen Sie die Verbindung zwischen Körper und Geist wieder her. Sie erhalten unmittelbare Rückmeldung auf Ihr Denken sowie Handeln und bringen Körper und Geist in ein neues Gleichgewicht.

Mit dem Körper coachen

1. Januar 2008

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Die klassische Domäne des Coachs ist das Mentale und sein Werkzeug das Wort. Doch Geist und Körper sind so eng miteinander verbunden, dass es sich für jeden Coach lohnt, körperorientierte Methoden in seine Arbeit zu integrieren.

Geist und Körper, so eine zentralen Vorannahme des NLP, sind Teile des gleichen Systems. Unsere Gedanken beeinflussen den Körper und unser Körper den Geist.

Der NLP-Coach nutzt dieses Wissen als wichtigstes Feedback-Instrument im Coaching-Prozess. Durch die Beobachtung der physiologischen Merkmale des Klienten wie zum Beispiel Gesichtsfarbe, Körperhaltung, Atmung und Stimme, erhält der Coach Hinweise darauf, wie seine Arbeit wirkt.

Doch mit dem sorgfältigen Beobachten körperlicher Veränderungen sind die Möglichkeiten des Coachs noch nicht ausgeschöpft. Der Coach kann auch direkt auf der Körperebene intervenieren, um mentale Prozesse in Gang zu bringen.

Der einfachste Weg dazu ist eine Veränderung der Körperhaltung des Klienten und der damit einhergehenden Atmung. Körperliche Bewegung bringt auch geistig mehr Beweglichkeit mit sich.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, körperorientierte Methoden zum Beispiel aus der Kinesiologie und der Energetischen Psychologie zum Einsatz zu bringen. Mit Hilfe dieser Methoden lassen sich nicht nur die Sinne schärfen und die Lernbereitschaft erhöhen. Sie helfen auch bei Blockaden und festgefahrenen Situationen.

Ein Coach, der „mit dem Körper“ coacht, wird schneller bessere Ergebnisse erzielen. Zugleich wird er feststellen, dass es eine Fülle körperorientierter Methoden gibt, die seine Arbeit unterstützen und oft beschleunigen können.