Posts Tagged ‘Lösungsorientierung’

In Richtung Lösung gehen

1. August 2008

Ist Ihr Glas halbvoll oder halbleer? Haben Sie schon die erste Hälfte der Aufgabe gelöst oder liegt die zweite Hälfte noch vor Ihnen? Konzentrieren Sie sich auf Lösungen oder ziehen Sie es vor, die Probleme sorgfältig zu analysieren?

Das hängt natürlich ganz von Ihrer Perspektive ab. Und diese wiederum ist mit bestimmten Vorannahmen über eine sinnvolle Vorgehensweise verbunden.

Eine klassische Überzeugung unserer Kultur lautet, dass die Konzentration auf das Problematische, Negative und mitunter Defizitäre zu gezielten Verbesserungen führt. Erst das präzise Wissen darum, was man nicht mehr möchte, so die Idee, eröffnet den Weg zu einer tragfähigen Lösung und der zur Lösung notwendigen Handlungsenergie.

Lassen Sie sich doch probeweise einmal auf die Umkehrung dieser Überzeugung ein: Erst die Vision einer optimalen Lösung motiviert zum konstruktiven Handeln. Anstatt das Alte zu „verbessern“, eröffnen Sie einen neuen Lösungsraum und schaffen es, den Problembedingungen die Grundlage zu entziehen.

Experimentieren Sie mit beiden Sichtweisen und probieren Sie aus, welche Sichtweise a) die besten Ergebnisse b) die höchste Motivation und c) die beste Stimmung bringt.

Neue Wege ausprobieren

16. August 2007

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Wer immer wieder dasselbe tut, erhält auch immer wieder das gleiche Ergebnis. Aus diesem einfachen Grundgedanken des NLP lässt sich ableiten, wie wichtig es ist, ab und zu neue Wege auszuprobieren. Vor allem, wenn man mit dem bisherigen Resultat nicht (mehr) zufrieden ist.

Also warum nicht einfach die Strategie wechseln und ein unerledigtes oder schwieriges Thema auf eine neue Art angehen? Bereits das Nachdenken über mögliche Alternativen lockert die Stimmung und eingefahrene Denkweisen auf.

Wenn Sie scheinbar ideenlos sind, können Sie einen weiteren einfachen, aber doch grundlegend wichtigen Leitsatz des NLP mobilisieren: Dass es nämlich – bei genauerer Betrachtung – immer mindestens drei Möglichkeiten gibt. Sie werden stauen, wie kreativ Sie mit dieser Vorannahme sein können.

Aber warum gleich drei Alternativen, werden einige von Ihnen fragen? „Es reicht doch, wenn mir ein neuer Weg offen steht.“ Wenn Sie allerdings berücksichtigen, dass Sie die erste bereits praktizieren, eröffnet eine zweite Möglichkeit noch keine echte Wahlfreiheit. Denn Ihr persönliches „Entweder-Oder“ bleibt. Erst drei Optionen oder mehr erlauben Ihnen die Entscheidung für das Neue, für das Sie ja schließlich angetreten sind.

Sie meinen, das Denken in Alternativen sei auf Ihre spezielle Situation nicht anwendbar? Vielleicht haben Sie Recht. Doch auch für Sie lohnt es sich, zumindest über die Art nachzudenken, wie Sie Ihren bisherigen Weg bislang beschritten sind.

Könnten Sie Ihre Aufgaben langsamer, schneller, gelassener oder auf eine beliebig andere Weise angenehmer angehen? Gibt es kleine Erleichterungen, mit denen Sie Ihre Pflichten freudvoller erledigen können? Neue Überzeugungen, die das, was es zu tun gilt, in einem heitereren Licht erscheinen lassen? Auch für Sie werden sich mindestens drei neue Wahlmöglichkeiten auftun.