Posts Tagged ‘systemisches Denken’

Zur Lösung reisen

9. November 2011

Coaching als Haltung, als Kompetenz und als Prozess: Das sind die zentralen Aspekte des Coaching-Begriffs, die der Psychotherapeut und Teamtrainer Paul Lahninger in Reise zur Lösung präsentiert. Coaching ist für ihn erst in zweiter Linie Technik. In erster Linie bezeichnet es den wertschätzenden Umgang mit Menschen im Vertrauen auf ihre eigene Lösungskompetenz.

Die Schlussfolgerung: Coaching als Haltung kann jeder von uns einnehmen. In Coach-Haltung unterstützen wir Menschen, ihren Weg zu gehen und Lernerfahrungen zu machen. Die Voraussetzungen: Der Glaube an die Kompetenz des anderen und das Vertrauen auf seine Eigenverantwortung; ebenso eine kongruente eigene Persönlichkeit und die Fähigkeit zu Empathie.

Und auch die Methoden des Coachs sind nicht auf ein Berufsbild im engeren Sinne beschränkt. Coaching als Kompetenz ist der geschulte Umgang mit Worten und die Fähigkeit, mit Sprache Lösungen zu initiieren.

Bleibt die Frage, inwiefern uns Coaching als Prozess angeht. Jeder, der für Einzelne oder Gruppen und Teams die Verantwortung trägt, kann mit den Methoden der systemischen Lösungsorientierung leichter bessere Ergebnisse erzielen. Paul Lahningers Buch könnte auf diesen Reisen zur Lösung ein guter Begleiter sein.

Lösungsorientiert denken lernen

16. März 2011

Der Problemraum ist nicht der Lösungsraum – so Albert Einstein zu dem Gedanken, ein Problem nicht durch detaillierte Analyse, sondern durch die Entwicklung einer gänzlich neuen Idee aufzulösen. Welche Schritte können Sie gehen, um vom Problemraum in den produktiven Lösungsraum zu kommen?

Lösungsorientiert denken heißt, den mentalen Zustand zu verlassen, den ein Problem aufwirft. Denn im Problemzustand ist das Lösungspotenzial unseres Gehirns reduziert.

Sie können tatsächlich den Raum verlassen und sich in einem Umfeld bewegen, das Sie inspiriert. Oder Sie können Albert Einsteins persönliches Rezept für sich adaptieren: Um in den Lösungsraum zu kommen, versetze er sich in eine produktive Trance: “Auf einem Lichtstrahl” reiste er ins Universum und kam dann mit einer neuen Idee zurück.

Lösungsorientiert denken bedeutet also auch, sein eigenes kreatives Potenzial zu mobilisieren. Während die problemorientierte Analyse in alten Denkbahnen bleibt, erweitert die Kreativität den Handlungsspielraum.

Je häufiger es Ihnen gelingt, sich im Lösungsraum zu bewegen, umso stärker wird Ihr Vertrauen darauf, dass jedes Problem eigentlich nur ein Anlass für einen Qualitätssprung ist.

Spielerisch Aufgaben lösen

26. Juli 2010

Spielerisch Aufgaben lösen – ein Privileg, das Kinder vorbehalten bleiben soll? Wenn Sie nicht nur kreativer sein möchten, sondern mehr Spaß an Ihrer Arbeit haben wollen, dann verwandeln Sie sie in ein Spiel.

In Schule und Studium lernen wir, analytisch und planvoll – eben linkshirnig – an Aufgaben heranzugehen. Dieser Denkstil stellt sicher, dass innerhalb überschaubarer Zeit ein verwertbares Ergebnis erzielt werden kann.

Der Nachteil:  Analytische Vorgehen besteht vor allem in folgerichtigem Denken und fokussiert auf Abweichungen und Fehler. Dabei kommt Spaß schnell zu kurz.

Anders das spielerisch-ganzheitliche Vorgehen der rechten Hirnhemisphäre, das durch Impulsivität, Intuition und Kreatitivät gekennzeichnet ist. Überraschungen und Unvorhergesehenes sind nicht nur erlaubt, sondern wesentlicher Aspekt des Spiels.

Da bleibt nur noch die Frage, wie Sie  innerhalb der vorgesehenen Zeit die Aufgabe lösen können. Auch das ein Kinderspiel: Denn Spielen heißt ja gerade nicht, chaotisch zu handeln. Ein Spiel lebt von Spielregeln, die der kreative Spieler sportlich einhalten will.

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