Mit dem inneren Schweinehund umgehen lernen

21. Juni 2007

Kennen Sie das? Sie haben einen Plan geschmiedet, um ein Ziel zu erreichen, das Ihnen am Herzen liegt. Voller Elan leiten Sie Ihr Projekt ein, denn schon in Kürze möchten Sie sportlicher oder vielleicht beruflich erfolgreicher sein.

Nach einer Weile jedoch ziehen Sie nüchtern Bilanz: Der innere Schweinehund, konkurrierende Wünsche und ungünstige Umstände haben dazu beigetragen, dass Sie Ihr Ziel nicht oder nur zum Teil haben umsetzen können.

Bestimmt fallen Ihnen weitere Erlebnisse ein, die davon zeugen, dass es nicht leicht ist, sich selbst und andere zu verstehen. Oder woran liegt es, dass Wunsch und Wirklichkeit in unserem Leben auseinandergehen? Vielleicht daran, dass unser Geist etwas will, was unser Körper nicht wünscht? Dass unsere Gedanken aus widersprüchlichen, zu unterschiedlichen Zeiten die Oberhand gewinnenden Stimmen bestehen?

Das Besondere an NLP: Mit kleinsten mentalen Schritten gelingt es Menschen, sich selbst neue Wege und Sichtweisen zu eröffnen. Denn NLP setzt exakt an der Stelle an, an der Erfahrung neurobiologisch in Denkstrukturen umgesetzt wird. NLP geht dabei von der Annahme aus, dass Menschen in Kontakt mit der Welt nicht auf diese selbst, sondern lediglich auf das reagieren können, was ihre Sinne sie über die Welt wahrnehmen lassen.

So lebt jeder mit einer mehr oder weniger präzisen mentalen Landkarte von der Welt, die aber nicht mit ihr identisch ist. Wenn Sie Einfluss auf Ihre mentale Landkarte nehmen, verändern Sie folglich auch Ihre Erfahrungen mit der realen Welt.

Nehmen wir einmal an, dass Sie davon überzeugt sind, kein sportlicher Mensch zu sein. Sie wissen vielleicht nicht, wann und wie diese Überzeugung geprägt wurde. Aber wann immer Sie an körperliche Aktivitäten denken oder diese entwickeln, nehmen Sie sie mit dem mentalen Filter „ich bin unsportlich“ wahr.

Folglich strengt es Sie an, sich dauerhaft für Sport zu motivieren. Innerlich abqualifiziert als „unsportlicher Mensch“, wird es auch schwierig für Sie sein, in Ihren Aktivitäten Hinweise auf einen erfolgreichen Wandel in Ihrem Selbstbild zu erkennen.

Genau an dieser Stelle unterstützt Sie NLP, Ihr inneres Programm umzuschreiben und ein differenziertes Bild zu entwickeln. Was heißt für Sie „sportlich“? Verdient nur Zehnkampf, Fußball oder Marathonlauf dieses Etikett? Oder dürfen Sie auch Ihre allabendliche Runde um den Häuserblock dazu zählen? Gehört zu den Kriterien für „Sportlichkeit“ eine Siegerurkunde? Oder auch das gute Körpergefühl nach einer Wanderung?

Haben Sie den verallgemeinernden Charakter Ihrer Ursprungsüberzeugung erkannt, werden Ihre Sinne wach für neuartige Rückmeldungen zu Sport: Sie spüren die Wohlfühlsignale Ihres Körpers, sehen Ihre Leistungen in einem wohlwollenden Licht und hören auf positives inneres und äußeres Feedback. Ihren Negativfilter zu Sportlichkeit haben Sie nun selbst „neurolinguistisch“ in ein positives Wahrnehmungsmuster umgekehrt. Wie geht es Ihrem inneren Schweinehund jetzt?

NLP versteht sich als ein ganzheitlicher Ansatz, der auf der Basis unserer Gehirnstrukturen Körper, Seele und Geist integriert. Zugleich ist er aber auch eine Sammlung einfach zu erlernender, erfolgreicher Techniken, mit deren Hilfe Sie gewünschte Veränderungen herbeiführen können.

Durch die Veränderung der inneren Landkarte über die Sinne gelingt es, in oft über lange Zeit als schwierig und schwer empfundene Themen eine ungeahnte Leichtigkeit, eine angenehmere Farbigkeit und eine wohltuendere Klangfarbe zu bringen.

Da NLP auf die Struktur der Erinnerung und nicht auf den Inhalt selbst fokussiert, kann sich ein solcher Veränderungsprozess ohne Mobilisierung schmerzhafter alter Erinnerungen und mit nachhaltiger Wirkung vollziehen.

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