Träume in realistische Pläne transformieren

2. April 2008

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Träumen Sie gern? Fällt es Ihnen leicht, kreative Ideen und ungewöhnliche Lösungen zu entwickeln? Oder sind Sie Realist? Ein Mensch, der Ideen mit Leidenschaft daraufhin überprüft, wie sie umgesetzt werden können? Oder vielmehr der geborene Kritiker, der mit Scharfsinn auch in den besten Plänen noch Verbesserungspotenzial entdeckt? Und vielleicht der Meinung ist, dass angesichts der Lücken im Plan doch lieber gleich auf die Idee verzichtet kann?

Wenn Sie mindestens in einem Fall ja sagen können, erfüllen Sie wichtige Voraussetzungen, um kreative Ideen zu entwickeln und diese in tragfähige Pläne zu transformieren.

Jetzt geht es nur noch darum, genau die Seite(n) an Ihnen zu stärken, die bislang nicht voll zum Zug gekommen sind. Denn erst der Dreiklang von Kreativität, Umsetzungskraft und Kritikfähigkeit macht gute, zukunftsträchtige Ideen aus.

Diesen Dreiklang erzielen Sie ganz leicht, wenn Sie sich an eine einfache Grundregel halten. Gewähren Sie jeder der genannten Energien den gleichen Raum und beachten Sie die Reihenfolge.

Kreatives Planen setzt zunächst eine intensive Traumphase voraus, in der Ungewöhnliches gedacht und Neues ausgesprochen werden kann. Vorzeitige Kritik und Hinweise auf mangelnde Voraussetzungen verlangsamen und stoppen vielleicht sogar Ihren Ideenfluss.

Erst wenn Sie „ausgeträumt“ haben, ist der Realist in Ihnen gefragt. Der Mensch, der Voraussetzungen prüft, Pläne schmiedet, praktische Hilfestellungen findet. Als „Verwirklicher“ entwickelt er ein Auge für das Machbare und gibt auch bei anfänglichen Hindernissen nicht auf. In dieser Hinsicht darf man ihn nicht mit dem Kritiker verwechseln, der sich mehr auf das Fehlende als auf das Machbare konzentriert.

Diese Fähigkeit ist erst im dritten Schritt gefragt. Der Kritiker nutzt seinen Raum zu Fehlersuche. So ist sichergestellt, dass gute Pläne nicht an Details scheitern. Und dass Energien in Projekten verpuffen, mit denen der innere Kritiker nicht wirklich einverstanden ist. Denn der Kritiker schützt Sie davor, sich auf Ideen einzulassen, die für Sie nicht zukunftsträchtig sind.

Sollte der Kritiker im ersten Durchlauf nicht zufrieden sein, können Sie erneut in den „Träumer-Modus“ gehen und kreative Lösungen für die benannten Mängel finden. Dann gehen Sie wieder in den „Umsetzungs-Modus“ und erweitern den Plan.

Erst wenn der Kritiker den Plan freigibt, haben Sie Ihren Traum erfolgreich in einen realistischen Plan transformiert.

Lassen Sie sich nun überraschen, wie viel Tatkraft Sie aus der Zufriedenheit des Kritikers schöpfen können. Und genießen Sie Ihren Erfolg!

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