Ich-Botschaften senden

2. Juni 2009

Mit dem Finger auf andere zu zeigen – das wissen wir seit unserer Kindheit – gilt als ein Akt der Unhöflichkeit. Doch in der Kommunikation ist es alltäglich, in Form einer „Du-Botschaft“ direkt auf den anderen zu verweisen.

Probieren Sie doch alternativ, klare Ich-Botschaften zu formulieren. Eine Ich-Botschaft bringt Ihre Beobachtungen und Erwartungen zum Ausdruck. Dadurch ermöglicht sie es Ihrem Gegenüber, aus der eigenen Warte Stellung zu beziehen.

Eine Du-Botschaft dagegen übermittelt Urteile, Aufforderungen und Kritik. So ist der Empfänger Ihrer Botschaft bereits in die Pflicht, bevor er Ihre Beweggründe kennt.

Kein Wunder also, dass Menschen auf  Du-Botschaften oft mit Ablehnung reagieren und ein Konflikt oder Steit entbrennt.

Woraus eine klare Ich-Botschaft besteht?

  • Sie beschreibt bewertungsfrei, was Sie beobachtet haben bzw. worauf Sie reagieren.
  • Sie formuliert die Konsequenz für Sie selbst und das Empfinden, das dadurch ausgelöst worden ist.
  • Sie bringt auf den Punkt, was Sie sich vom anderen zukünftig wünschen.

Lassen Sie sich davon überraschen, wie viel Klarheit Sie über Ihre eigenen Botschaften erlangen und wie Ihr Gegenüber diese Klarheit honoriert.

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