Gezielt präzise oder bewusst vage sprechen

16. Februar 2010

Was ist besser? Möglichst präzise, detailorientiert und informationsreich zu sprechen? Oder sehr vage, bildreich und damit mehrdeutig zu kommunizieren? Das hängt ganz davon ab, was Sie erreichen wollen. Denn beide Arten zu reden haben ihre Berechtigung.

Die präzise Sprache orientiert sich an der Sinneswahrnehmung und verzichtet auf Deutungen und Interpretationen. Sie beschreibt,  zum Teil sehr detailreich und neutral, was jeder beobachten kann. Genau das kann auch ihr Nachteil sein.

Die vage Sprache interpretiert Erleben auf persönliche Art. Weil sie aber stark verallgemeinert und mehrdeutig  ist, schafft  sie auf der sprachlichen Ebene schnell Konsens. Wenn der Redner den Kontakt zu den Zuhörern verliert, allerdings auch schon mal das Gegenteil.

Hier eine einfache Faustregel für die richtige Wahl:  In der Anfangsphase eines Gesprächs oder einer Präsentation empfiehlt es sich, vage einzusteigen. So lässt sich schnell eine entspannte Atmosphäre und Interesse für das Thema herstellen.  Im richtigen Moment gilt es dann, präzise und nachvollziehbar Informationen zu präsentieren. Zum Schluss sind wieder verallgemeinernde und zusammenfassende Formulierungen gefragt.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: