Weltmodelle sichtbar machen

29. Juni 2012

Menschen speichern ihre Erfahrungen räumlich. Um wen oder was es auch geht: Alles hat in unserem Gehirn seinen ganz spezifischen Ort. Eine Aufstellung ist die anschaulichste Methode, die Modelle, die wir von der Welt bilden,  nach Außen zu repräsentieren. Sie erlaubt es, Weltmodelle zu erkunden, und zeigt, wie die Beziehungen einzelner Erfahrungselemente verändert werden können.

Aufstellungen sprechen also ihre ganz eigene Sprache und verfügen über Strukturen, die erfasst und systematisiert werden können. Genau das haben Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer mit den Systemischen Strukturaufstellungen getan. Sie haben eine transverbale Aufstellungs-Grammatik entwickelt, mit der jede Art von Zusammenhang beleuchtet werden kann.

Ihre Schülerin, die systemische Beraterin Renate Daimler, hat eine umfassende Einführung in die Aufstellungs-Grammatik verfasst, geeignet sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene. Basics der Systemischen Strukturaufstellungen geht weit über den im Titel formulierten Anspruch hinaus und bietet ein schier unerschöpfliches Spektrum an Aufstellungsoptionen, verständlich aufbereit und gut nachvollziehbar. Für Aufstellungs-Fans unbedingt empfehlenswert.

Ein Gedanke Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer zum Schluss: „Nachahmung von etwas, das wir schätzen, ist eine sinnvolle Übergangsphase zur Meisterschaft.“ (Basics, S. 37)


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