Gehirngerecht führen

2. Juni 2013

Baum groß

Wie können Führungskräfte die Potenziale ihrer Mitarbeiter optimal entfalten? Darüber hat Gerald Hüther, Professor für Neurobiologische Präventionsforschung an der Universität Göttingen, intensiv aus neurobiologischer Perspektive nachgedacht. Und ein paar Regeln formuliert, die für den entwicklungsorientierten Führungsstil entscheidend sind.

Wichtigste Punkte: Eine Führungskraft braucht Vetrauen in die Potenziale ihrer Mitarbeiter, eine lösungsorientierte Grundhaltung und die Fähigkeit, die Mitarbeiter für die Aufgaben der Organisation zu inspirieren. Wichtig ist ein häufiger Wechsel der Aufgaben. Setzt Routine ein, sinkt die Kreativität und die Begeisterung für eine Aufgabe nimmt rapide ab.

Der Routine entgegen wirken zum Beispiel abteilungsübergreifende Teams oder Großgruppenkonferenzen, in denen Wissen vernetzt und Kreativität lebendig erhalten werden kann. Eine positive Fehlerkultur ist ein weiterer Beitrag zur Verminderung von Angst und Erstarrung, beides Phänomene, die kreative Leistungen von Mitarbeitern stark blockieren.

Hüther empfiehlt stattdessen, durch positive Verstärkungen wie Lob und Hilfestellungen Leistungsbereitschaft und Identifikation zu fördern. Aus diesem Grund nennt er den neurobiologisch untermauerten Führungsstil auch supportives Führen. Coaching-Methoden unterstützen wiederum die Führungskraft dabei, den supportiven Stil zu erlernen.

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