Archive for the 'Glaubenssätze & Überzeugungen' Category

Gedanken als Medizin verstehen

5. Oktober 2015

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Warum Gedanken oft stärker sind als Medizin, dieser Idee geht die amerikanische Ärztin Lissa Rankin in ihrem Buch Mind Over Medicine nach. Rankin schildert in zahlreichen Beispielen, untermauert durch umfassendes wissenschaftliches Belegmaterial, dass der Geist den Körper heilen kann. Ihr Motto: „Glauben Sie sich gesund“.

Krankheit, so Rankin, hat viele Quellen. Nicht allein Organschwächen, sondern vor allem die eigene Lebensweise und der persönliche Umgang mit Stress fördern die Entwicklung körperlicher Einschränkungen. Die Ärztin, die ihre eigene Krankheit mit einem ausgeglicheren Lebensstil in den Griff bekam, empfiehlt daher, den eigenen Geist durch neue Denkweisen zu heilen. Auf diesem Weg zur Gesundheit schlägt sie sechs Schritte zur Entwicklung einer individuellen Heilungs-Rezeptur vor.

Als „todsicheren Weg, sich krank zu machen und krank zu bleiben“ bezeichnet sie dagegen die Auffassung, dass Krankheiten vor allem  Folgen genetischer Vorbelastungen und konkreter Umweltbedingungen seien. So sterben beispielsweise in San Francisco Menschen chinesischer Abstammung vor allem deshalb früher als vergleichbare Kontrollgruppen, weil sie an ihr Horoskop glauben. Denn das chinesische Horoskop sieht für einige Geburtsjahre ungünstige Gesundheits-Prognosen voraus.

Aber auch der unkritische Glaube an Ärzte, so Rankin, kann unter bestimmten Umständen gesundheitsgefährend sein. So wie Placebos positiv wirken, so kann die negative Haltung des Arztes als Nocebo Schaden herbeiführen. Ärzten empfiehlt Rankin daher 15 Möglichkeiten, wie sie durch positive Kommunikation die Heilungschancen Patienten verbessern können. Der wichtigste Punkt: „Verbreiten Sie Hoffnung. Die Prognose mag noch so düster aussehen, eine Spontanheilung ist immer möglich.“

 

 

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Den eigenen Traum leben

1. September 2014

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„Never give up on what you really want to do. The person with big dreams is more powerful than the one with all the facts. (Albert Einstein)

Mit Werten verändern

1. September 2011

Werte verändern die Welt. Das zeigen Don E. Beck und Christopher C. Cowan mit  Spyral Dynamics, einer Weiterentwicklung des Konzepts biosozialer Systeme von Clare W. Graves. Der Kern des Modells: Werte bestimmen die Weltsicht der Menschen und damit die Art und Weise, wie sie Probleme bewältigen. 

Jedes Wertesystem entwickelt sich aus dem Zusammenwirken von Lebensumständen und Problemen sowie entsprechender Lösungsstrategien. Innovative Lösungsstrategien ermöglichen die Bewältigung neugearteter Herausforderungen. Neue Herausforderungen wiederum erfordern aktualisierte Lösungsideen.

Das Spyral Dynamics-Modell zeigt, wie sich Werte, Überzeugungen und Welt-Konzepte evolutionär weiterentwickeln und aufeinander aufbauende und zugleich verschiedene Wertesysteme bilden. Beck und Cowan stimmen mit Graves in der Identifikation von bislang acht Wertesystemen überein.

Das Besondere der jüngsten zwei Werteysteme: Die Weltsicht der Menschen wird immer systemischer und zugleich holistischer. Wer diese Werteebenen erreicht hat, kann im Sinne eines Lernens zweiter Ordnung über sich selbst und die anderen Wertesysteme reflektieren.

Kurz und gut: Die Welt verändern heißt im Sinne von Spyral Dynamics vor allem, die eigenen Werte zu verändern.

Die richtigen vier Fragen stellen

19. Juni 2008

„Entweder man klammert sich an seine Gedanken“, so Byron Katie,“oder man überprüft sie. Es gibt keine andere Möglichkeit.“ Mit vier einfachen Fragen unterstützt sie Menschen dabei, zu einer neuen Denkweise über ihre Probleme zu kommen.

Byron Katies These in „Lieben was ist. Wie vier Fragen Ihr Leben verändern können“: Wie auch immer Sie eine Situation bewerten – die Verantwortung für diese Sichtweise liegt ganz bei Ihnen selbst. Ihr Lösungsweg: Vier Fragen zu Ihrem Problem, die Sie konsequent zur Übernahme der eigenen Verantwortung führen.

Die erste und zweite Frage : „Ist das wahr?“ – „Können Sie absolut sicher wissen, dass das wahr ist?“

Sollten Sie nicht mit einem klaren „Ja“ antworten können, gilt es, den eigenen Gedanken zum Problem zumindest in Frage zu stellen.

Die dritte Frage: „Wie reagieren Sie auf diesen Gedanken?“

Diese Frage verdeutlicht Ihnen schnell, welche Folgen es für Ihr Handeln hat, so und nicht anders über die Situation zu nachzudenken. Trägt nicht Ihr Gedanke genau zu dem Problem bei, das Sie eigentlich gelöst wissen wollen?

Die vierte Frage: „Wer wären Sie ohne diesen Gedanken?“ – Und die Aufforderung, Ihre Problemformulierung umzukehren.

Mit der vierten Frage eröffnen Sie sich neue Denk- und Handlungsspielräume jenseits des zunächst von Ihnen beschriebenen Problems.

Und mit der Umkehrung der Problemformulierung vielleicht eine ganz konkrete Handlungsaufforderung an sich selbst: Nicht der andere, sondern Sie sind gefordert, auf eine neue Art zu denken oder zu agieren.

Byron Katies Fragen sind eine hervorragende Ergänzung der klassischen Metafragen, die NLP´ler zum Hinterfragen von Glaubenssätzen und Überzeugungen verwenden. Für (Noch-)Nicht-NLP´ler sind sie ein leicht zugänglicher Einstieg in eine Denkweise, die Eigenverantwortung konsequent in den Mittelpunkt stellt.

Überlebte Glaubenssätze aktualisieren

5. März 2008

 

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Unser Handeln wird nicht zuletzt durch unsere Glaubenssätze gesteuert, die Sammlung fester Überzeugungen, die wir im Verlaufe der Zeit zu allen Themen des Lebens herausgebildet haben. Glaubenssätze verkörpern unsere Verallgemeinerungen über uns selbst und die Welt. Von Zeit zu Zeit gilt es daher, diese Sätze auf den neuesten Stand zu bringen.

Warum das nötig ist, werden Sie fragen. Aktualisieren sich Glaubenssätze nicht von allein? In gewisser Weise haben Sie Recht.

Weil aber Glaubenssätze auf stark gefühlsbesetzten Erlebnissen in der Vergangenheit beruhen, bedarf es eines mindestens ebenso starken Erlebens in der Gegenwart, damit eine alte Überzeugung einem neuen Glaubenssatz weicht.

Doch aus NLP-Sicht müssen Sie nicht warten, bis dieses Ereignis eintritt. Wenn Sie feststellen, dass eine bestimmte Überzeugung für Ihr Leben hinderlich ist, können Sie ganz bewusst eine Änderung herbeiführen. Wie das geht?

Eine ganz einfache Methode besteht in der Analyse Ihres Glaubenssatzes. Wenn dieser aus kondensierter, sprachlich verdichteter Erfahrung besteht, dann können Sie erforschen, ob er im Abgleich mit der konkreten, detailreichen Wirklichkeit seine Gültigkeit behält.

Nehmen Sie beispielsweise den Satz „Ich bin immer die Dumme“. Stimmt tatsächlich – einmal unterstellt, diese Aussage hätte für Sie Gültigkeit – dass Sie in jeder Lebenslage die Dumme sind? Oder handelt es sich hier um eine Übertreibung?

Was heißt es für Sie überhaupt, „immer die Dumme“ zu sein? Mit wem vergleichen Sie sich (in-)direkt, wenn Sie sich selbst so bezeichnen? Wie handeln Sie, um ausgerechnet immer „die Dumme“ zu sein?

Nach diesem Schema können Sie so lange weiterfragen, bis Sie Ihren Glaubenssatz mit dem konkreten Erleben in der Gegenwart in Einklang gebracht haben. Und feststellen, dass Ihre Negativüberzeugung ganz schön übertrieben war!

Voraussetzung ist einzig und allein Ihre Bereitschaft, sich dem (mitunter starken) Erleben des Widerspruchs zwischen Glaubensatz und Detailbeobachtungen zu stellen.

Und wenn Sie Spaß am Spiel mit Ihren Glaubenssätzen gefunden haben, werden Sie feststellen, dass es noch zahlreiche weitere hilfreiche Methoden im NLP gibt, überlebte Überzeugungen in einem neuen Licht zu sehen.

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