Archive for the 'Ziele & Selbstmanagement' Category

Hypnotisch zum Ziel gelangen

1. August 2016

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Du kannst schaffen, was Du willst, lautet das Versprechen des Hypnotiseurs Jan Becker in seinem Buch zur Kunst der Selbsthypnose. Im Trancezustand können wir auf die kreativen Fähigkeiten der rechten Gehirnhälfte zugreifen und innere Türen zur Veränderung öffnen: Ungünstige Angewohnheiten, Krankheits-Symptome, Stress und lästige Gedanken kommen unter Kontrolle. Motivation, Spaß und Zielstrebigkeit wachsen. Auch die Partnerschaft profitiert.

Anschaulich und locker stellt Becker zusammen, was in den Feldern NLP, Hypnose, Coaching und Neurobiolgie zum Standardwissen gehört. Er liefert viele praktische Anleitungen, anschauliche Bespiele, Tipps und Trancetexte, mit denen es Laien gelingt, selbst in Hypnose zu gehen und hypnotische Techniken in den Alltag zu integrieren. Kleine Experimente erlauben außerdem, sofort Wirkungen nachzuprüfen und an sich selbst zu verspüren.Hypnose verliert das Geheimnisumwobene, das bei vielen Menschen Distanz zu diesem Phänomen und dieser praktischen Selbstmanagementmethode geschaffen hat.

Mit diesen Qualitäten hat es Becker den Sprung in die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft. Bei Amazon wird sein Buch außerdem zur Zeit als Bestseller Nr. 1 in der Katetorie Meditationseinführungen & -techniken geführt. Für Hypnose-und NLP-Erfahrene, aber auch für NLP-Einsteiger gibt es allerdings meiner Meinung nach bessere Bücher. Doch die Sehnsucht, das zu schaffen, was man will, ist offennbar groß. Das Versprechen des Klappentexts, mit Selbsthypnose den Zugriff auf die automatischen Kontrollzentren unseres Geistes und Körpers zu erlangen, übt offenbar hohe Anziehungskraft aus.

 

Den inneren Schweinehund befreien

4. Januar 2016

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Alle Jahre wieder nehmen wir uns vor, im neuen Jahr bewusster, zielorientierter, sportlicher, auf jeden Fall aber gesünder zu leben … um dann oft schon nach kurzer Zeit festzustellen, dass sich mit dem Jahreswechsel unsere Art des Umgangs mit Zielen nicht gewandelt hat. Die Verantwortung dafür geben wir dem „inneren Schweinehund“, dieser vermeintlich bösen inneren Stimme, die für das Beibehalten alter Gewohnheiten plädiert. Warum nicht den Schweinehund aus der Verantwortung entlassen und stärker auf die eigene Wahrnehmung vertrauen?

Stattdessen bleiben wir Jahr für Jahr bei der naiven Idee, den Schweinehund als Verantwortlichen für unser Scheitern einfach verjagen zu können. Hier zeigt sich das erste Motiv für die große Stärke des „inneren Schweinehunds“: Die Drohung, verjagt zu werden, macht ihm selbstverständlich Angst und provoziert ihn zu trotzigen Verteidigungsschlägen.

Und damit kommen wir zum zweiten Motiv: Der „innere Schweinehunde“ ist sensibel und will  wahrgenommen werden. Beim Schmieden unserer mitunter radikalen Neujahrs-Pläne aber missachten wir seine Stimme und sein Gefühl. Wir hören erst auf ihn, wenn er laut knurrend und völlig übertrieben auf seine Einwändungen hinweist. Schnell geben wir dann nach, um kurz darauf wütend auf unsere eigene Nachgiebigkeit zu sein.

Und schon sind wir beim dritten Motiv für die Stärke unseres Schweinehunds angekommen: Je weniger wir seine Existenz wahrhaben wollen, umso treuer bleibt er uns erhalten. Denn die Aufgabe, Bedenken, Zweifel und Einwände gegen Ziele und Pläne wahrzunehmen, haben wir ganz an ihn delegiert.

Warum also nicht überdenken, wie wir an Ziele herangehen? Ein wichtiger Schritt dazu ist die Würdigung alter Lebensmodelle. Wer versteht, weshalb er bislang nicht so ehrgeizig, so sportlich und so gesund wie möglich gelebt hat, entwickelt einen besseren Zukunftsplan. Er würdigt mögliche Bedenken, für die früher der „innere Schweinehund“ zuständig war.

Durch das Vertrauen auf die eigene Wahrnehmung erhöht sich die Flexibilität beim Umsetzen und Anpassen von Zielen. Diese Herangehensweise besänftigt nicht nur Schweinehunde. Sie führt auch entspannter und nachhaltiger zum gewünschten Erfolg

 

 

 

Machen, was man liebt

1. April 2015

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„Nicht jeden äußeren Faktor kann der Mensch beeinflussen. Aber eben sich“. Das ist das Credo von Anja Förster und Peter Kreuz in Macht, was Ihr liebt! 66 1/2 Anstiftungen, das zu tun, was im Leben wirklich zählt. Denn nach Meinung der beiden Speaker und querdenkenden Buchautoren aus Heidelberg besitzen wir alle Autorität, „wenn wir von dem, was wir tun, vollkommen überzeugt sind“.

Förster und Kreuz illustrieren mit 66 Geschichten, was es heißt, die Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen. Anhand plastischer Beispiele zeigen sie, welche Fähigkeiten und Denkweisen dazu wichtig sind. Grundvoraussetzung ist Offenheit: die Bereitschaft, eigenen Impulsen zu folgen und ihnen durch Handeln Ausdruck zu verleihen.

Nehmen Menschen ihre gefühlten Impulse  wahr, werden sie, wie die Beispiele zeigen, mit Spaß, Freude und auch Glück belohnt. Die damit einhergehende Qualitäten Leidenschaft und Motivation haben außerdem das Potenzial,  die beiden Lebenswelten Arbeit und Privates wieder zusammenzuführen.

„Wer seine innere Haltung verändert“, so Förster und Kreuz, „verändert dadurch auch die äußeren Umstände“. Die beiden sind zwar keine Coachs. Aber ihr Buch ist perfekt für alle, die das Weltbild eines systemischen Denkers der Kybernetik 2. Ordnung und die Idee der Selbstregulation besser verstehen wollen.

Persönliche Hebelkräfte benennen

1. Juli 2014

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„The key is not to prioritize what´s on your schedule, but to schedule your priorities.“ (Stephen Covey)

Entwicklung anstoßen

8. Mai 2014

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“You don´t have to be great to get started. But you have to get started to be great.” (Les Brown)

Das Wesentliche vom Dringenden unterscheiden

3. April 2014

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„Never confuse movement with action.“ (Ernest Hemingway)

Die Sinne schärfen

23. Juli 2012

Wozu eigentlich die Sinne schulen? Auch ohne Vorsatz gelingt es uns doch, zu sehen, zu hören und zu fühlen. Wenn Sie allerdings  einmal ganz bewusst beispielsweise eine köstliche Mahlzeit oder Massage genossen haben, wissen Sie, um wieviel stärker Sinneseindrücke durch gezielte Wahrnehmung werden können. Konzentrierte Aufmerksamkeit trägt enorm zur Intensivierung der Sinnesintensität bei. 

Und was ist der Vorteil der gesteigerten Wahrnehmung? Unsere Sinneseindrücke sind die Grundlage unserer Entscheidungen. Denn sie nehmen nicht nur Informationen von außen auf. Sie  senden uns auch Signale darüber, wie sich ein Außenreiz mit unserem Körper und unserer gesamten Persönlichkeit verträgt.

Nehmen wir dieses Sinnesfeedback nicht wahr, „übersehen, -hören oder -fühlen“ wir es, können wir mit unserem Verstand zu falschen Schlussfolgerungen gelangen. Denn unser Denken ist nur so gut ist wie die Sinnes-Datenbasis, auf die wir zurückgreifen können.

Ein „achtsames“, bewusstes Wahrnehmen im Alltag fördert also gute persönliche Entscheidungen und erhöht selbstverständlich nebenbei auch die Lebensqualität

Mit NLP den richtigen Hebel finden

13. März 2012

Wie lässt sich nachhaltig Wandel erzielen? Welche Aktionen bewirken Qualitätssprünge, bei welchen verpufft die aufgewendete Energie? Wie kann mit einem möglichst geringen Kräfteeinsatz möglichst viel erreicht werden? Auf diese Frage hat sich NLP spezialisiert.

In einer komplexen Welt geht es immer wieder um die Frage, wie wir unseren Kräfteeinsatz planen. Einfach drauf los handeln kostet Kraft und ist kein Garant für Erfolg. Das wusste schon Vilfredo Pareto, der dieser Frage im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wissenschaftlich nachgegangen ist. Seine Formel für den Erfolg: Viele Aufgaben lassen sich mit einem Mitteleinsatz von 20 Prozent so erledigen, dass damit 80 Prozent aller Probleme gelöst werden können. Anders gewendet: Für 20 Prozent Ergebnis wenden wir bei falscher Mittelwahl 80 Prozent Energie auf.

Und genau davon handelt NLP. Das Neurolinguistische Programmieren sucht nach „dem Unterschied, der den Unterschied macht“. Es fokussiert sich auf die 20 Prozent unserer Überzeugungen, Handlungsformen und Verhaltensweisen, mit denen wir 80 Prozent Erfolg erlangen können.

Ein Beispiel dafür ist die Nutzung der Körpersprache. Während im Allgemeinen die Überzeugung herrscht, dass vor allen Worte wirken, nutzt NLP das Wissen, dass über 80 Prozent der Kommunikation auf körpersprachlichen Signalen beruht. Das Pacing, das Eingehen auf die Körpersprache des Gegenübers, ist der Schlüssel für die gelungene Verständigung. Die sorgfältige Wahl der Worte kann diese Wirkung dann noch weiter erhöhen.

Mit Bildern bewegen

14. Dezember 2010

Bewegung beginnt im Kopf – und zwar in Form innerer, von uns selbst kreierter Bilder. So der Tänzer, Choreograph und Autor Eric Franklin. Er zeigt, wie tiefgreifend Bilder wirken und Menschen buchstäblich in Bewegung setzen können.

Seine Methode, eine Weiterentwicklung der Ideokinese, fußt auf einer Fähigkeit des Menschen, die auch das NLP intensiv nutzt: Mit Bildern oder „Visionen“ können wir körperliche, geistige und seelische Bewegungen einleiten, Neues gestalten und Veränderungen herbeiführen.

Zur Jahreswende eine gute Idee: Entwerfen Sie innere Vorstellungsbilder davon, wie Sie Ihren Körper und Ihr Leben zukünftig wahrnehmen wollen.

Veränderung wird dann „locker, leicht und dynamisch“ in den Alltag kommen. Denn, so Franklin, „wir empfinden uns so und wir bewegen uns so, wie wir es uns vorstellen.“

Spielerisch Aufgaben lösen

26. Juli 2010

Spielerisch Aufgaben lösen – ein Privileg, das Kinder vorbehalten bleiben soll? Wenn Sie nicht nur kreativer sein möchten, sondern mehr Spaß an Ihrer Arbeit haben wollen, dann verwandeln Sie sie in ein Spiel.

In Schule und Studium lernen wir, analytisch und planvoll – eben linkshirnig – an Aufgaben heranzugehen. Dieser Denkstil stellt sicher, dass innerhalb überschaubarer Zeit ein verwertbares Ergebnis erzielt werden kann.

Der Nachteil:  Analytische Vorgehen besteht vor allem in folgerichtigem Denken und fokussiert auf Abweichungen und Fehler. Dabei kommt Spaß schnell zu kurz.

Anders das spielerisch-ganzheitliche Vorgehen der rechten Hirnhemisphäre, das durch Impulsivität, Intuition und Kreatitivät gekennzeichnet ist. Überraschungen und Unvorhergesehenes sind nicht nur erlaubt, sondern wesentlicher Aspekt des Spiels.

Da bleibt nur noch die Frage, wie Sie  innerhalb der vorgesehenen Zeit die Aufgabe lösen können. Auch das ein Kinderspiel: Denn Spielen heißt ja gerade nicht, chaotisch zu handeln. Ein Spiel lebt von Spielregeln, die der kreative Spieler sportlich einhalten will.

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