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Coaching meets Moderation

29. März 2018

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Was ist Teamcoaching? Und gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Teamcoaching und Team-Moderation? Vergleicht man die Geisteshaltung des Coachs mit der eines Moderators oder Facilitators, tun sich Gemeinsamkeiten auf: Im Zentrum beider Ansätze steht die Förderung der Selbstorganisation und Selbstführung. Sowohl Coachs als auch Moderatoren zielen mit ihren Methoden darauf, Teams zum Finden eigener Lösungen zu befähigen. Ist der Teamcoach also auch Moderator und dieser zugleich Coach?

Teamcoaching versteht sich als Maßnahme, um Teams zu bilden, zu entwickeln und in Krisen sowie bei Konfliktfällen zu unterstützen. In der Regel kommen dabei externe Coachs zum Einsatz. Aber auch immer mehr Führungskräfte nutzen inzwischen den coachenden Führungsstil bzw. das entwicklungsorientierte Führen mit Coaching-Methoden, um ihre Teams bei der Selbstorganisation zu zu fördern. In beiden Fällen werden Methoden der Moderation verwandt. Diese bieten Teams den organisatorisch-prozessorientierten Rahmen für ihre Selbstorganisation.

Der Moderationsansatz kann jedoch nicht gleichgesetzt werden mit Teamcoaching. Denn im engeren Sinne ist Moderation, ob durch einen externen Moderator oder eine moderierende Führungskraft, keine Teambildungs- oder Teamentwicklungsmaßnahme. In der Moderation stehen nicht die Teamqualität, sondern Themen oder Aufgaben im Mittelpunkt. Moderatoren oder Faciltators haben den Auftrag, Räume zu erzeugen, in denen sich Teamkreativität zur Lösung dieser Aufgaben entwickeln kann. Dass dabei auch Coaching-Methoden zum Einsatz kommen können, versteht sich von selbst.

Der Unterschied zwischen Teamcoaching und Moderation liegt also weder in der Philosophie noch den verwendeten Methoden begründet. Vielmehr entscheidet die Aufgabenstellung darüber, ob Teamcoaching oder Moderation zum Einsatz kommen.

Mit Gruppen und Teams arbeiten

16. Dezember 2013

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Noch vor wenigen Jahren war Coaching vorwiegend Einzelcoaching; das Coaching von Gruppen und Teams vor allem ein Schlagwort, das sich in den Leistungskatalogen der Coaching-Anbieter wiederfand. Doch inzwischen gehört Gruppen- und Teamcoaching zur gelebten Praxis in Unternehmen. Ein Klassiker für die Arbeit in und mit Teams, das Praxisbuch von Manfred Gellert und Claus Nowak, sollte daher auch nicht im Bücherschrank des Coachs fehlen.

Denn das Buch löst ein, was es im Titel verspricht: Absolut praxisgerecht vermittelt es insbesondere in den ersten beiden Teilen, was ein Coach beim Gruppen- und Teameinsatz beachten muss. Von der Vertragsgestaltung über die Rollenklärung bis zur Dynamik in Gruppen und Teams sowie in Organisationen: Checklisten und Werkzeugkästen schaffen Überblick und bieten praktische Anleitungen. Anregungen zur Selbstreflexion erlauben dem Coach, in Metaperspektive zu seinem eigenen Handeln zu gehen.

Alles in allem: Das Praxisbuch liefert einen tragfähigen Leitfaden auf hohem Niveau, ohne den Anwender an eine bestimmte Kommunikationsmethode zu binden. Ob systemischer NLP-Coach, Anwender der themenzentrierten Interaktion oder Transaktionsanalytiker: Hier findet jeder Hilfestellungen für sein tägliches Tun.

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