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Erfolgreich als Weiterbildner arbeiten

3. Juli 2015

gruppe

Was ist der Schlüssel zum Erfolg, Spezialisierung oder Generalisierung? Dieser Frage müssen sich alle Weiterbildner stellen, die am hart umkämpften Trainings- und Coaching-Markt reüssieren wollen. In der Studie WeiterbildungsSzene Deutschland 2015 hat der Fachverlag managerSeminare 1.018 Weiterbildner über ihre Tätigkeiten, Arbeitsbelastungen und Auslastungen befragt.

Die Quintessenz: Erfolgreiche Weiterbildner sind flexibel. Wenn sie sich spezialisieren, dann immer mit einem offenen Blick für den Markt. Lupenreine Spezialisten gibt es daher nur wenige. Für die Mehrheit der befragten Trainer ging diese Strategie im Jahr 2014 auf. Ein Drittel von ihnen konnte einen Zuwachs an Einsätzen verzeichnen. Coaching-Einsätze nahmen sogar bei 41 Prozent der Befragten zu.

Der Weiterbildungsmarkt bleibt allerdings hart umkämpft. Denn über die Hälfte der Studienteilnehmer war 2014 nicht voll ausgelastet. Insbesondere für Einzelkämpfer haben die Marketing-Anforderungen enorm zugenommen. Der Wettbewerb wächst, die Trainingsmodule werden jedoch kürzer und die Teilnehmer angesichts beruflicher Überforderungen immer gestresster.

Welche Schwerpunkte bestimmen in den nächsten Jahren den Weiterbildungsmarkt? Zu den Themen der Zukunft zählen offenbar neben Coaching und Gesundheit die Mitarbeiter- und Selbstführung sowie die Teamentwicklung. Das Motto der deutschen Trainer: Eine klare inhaltlich-thematische Ausrichtung und eine Schärfung des methodisch-didaktischen Kompetenzprofils.

Von Coaching leben

2. April 2013

Baum groß

Kann ich von Coaching leben? Diese Frage stellen sich allen, die an einer Coaching-Ausbildung teilnehmen. Die Honorarstudie 2013 der Zeitschrift managerSeminare liefert konkrete Zahlen. Sie hat 2.296 Weiterbildner nach ihrem Dienstleistungsportfolio und dem Umsatzanteil befragt, den sie mit Coaching generieren.

Das Ergebnis überrascht wenig: Coaching ist ein strategisch wichtiger Baustein in allen Weiterbildner-Profilen – 84 Prozent aller Weiterbildner führen Coaching durch. Doch Coaching ist kein Hauptberuf –  Lediglich 15 Prozent der Befragten leben ausschließlich von Coaching. In der Regel verbringt der Coach 20 Prozent seiner Arbeitsszeit mit Coaching, zu 48 Prozent ist er als Trainer aktiv und zu 25 Prozent als Berater. Etwa 5 Prozent seiner Zeit verbringt er als Speaker.

Dieser Arbeitszeitmix mag zum einen, wie die Studie nahelegt, finanzielle Gründe haben. Zum anderen wissen erfahrene Coachs, dass Qualität sowie Unabhängigkeit im Coaching auf einem ausgewogenen Dienstleistungsangebot beruhen.

Training, Beratung und Coaching ergänzen sich nicht nur inhaltlich und zielgruppenspezifisch.  Sie erlauben es auch, ausgleichenden Tätigkeiten nachzugehen. Denn qualitativ hochwertiges Coaching ist auch hochintensiv.

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