20. Januar 2010

Der Büchermarkt zum Thema Glück boomt. Dabei ist der Klassiker zum Glück schon zwanzig Jahre alt. Und immer noch hochaktuell.
In Flow. Das Geheimnis des Glücks zeigt Mihaly Csikszentmihalyi, dass Glück weder durch Geld noch durch Zufall zunimmt. Glück und persönliches Flow-Empfinden entstehen vor allem dann, wenn Sie bewusst mir Ihrem eigenen Bewusstsein umgehen.
In empirischen Studien konnte Csikszentmihalyi feststellen, dass Menschen vor allem dann Glück empfinden,
- wenn sie sich ein klares und zugleich herausforderndes Ziel setzen
- dieses Ziel konzentriert verfolgen
- und aufgrund ihres ausdauernden Engagements schließlich ein positives Feedback auf ihre Leistung erhalten.
Das Beste an dieser Nachricht: Sie können Ihr Glück trainieren. Setzen Sie sich Ziele, engagieren Sie sich konzentriert für deren Erreichen und genießen Sie den Flow auf dem Weg zum Ziel.
Und dabei spielt es – so ein Ergebnis von Csikszentmihalyis Untersuchungen – keine Rolle, ob Sie für Ihr Glückstraining berufliche oder private Ziele wählen.
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Tags: Bewusstsein, Das Geheimnis des Glücks, Flow, Konzentration, Mihaly Csikszentmihalyi, Zerstreung, Ziel
2. Dezember 2009

In der gängigen Selbstmanagement-Literatur erfahren Sie, dass ein Ziel möglichst konkret und spezifisch formuliert sein soll. Doch für die wesentlichen Ziele im Leben kann genau die umgekehrte Vorgehensweise sinnvoll sein.
Wie Sie die passende Zielgröße finden? Entscheiden Sie, ob es sich bei Ihrem Ziel um ein Lebens-Ziel oder ein Etappen-Ziel handelt.
Lebens-Ziele sind global formuliert und drücken – oft in Form von Werten – Ihre Lebensidee aus. “Ich lebe frei” bringt zum Beispiel eine solche Idee auf den Punkt. Sie regt Sie zur persönlichen Weiterentwicklung an und dient Ihnen in allen Lebenslagen als Orientierung und Entscheidungsgrundlage.
Ein konkretes Ziel dagegen markiert eine Etappe auf dem Weg zur Verwirklichung eines Lebens-Ziels. Mit ihm legen Sie möglichst exakt fest, was Sie bis zum gewählten Stichtag erreichen wollen. “Bis Dezember 2009 schließe ich meine nebenberufliche Ausbildung ab” könnte beispielsweise ein Etappenziel auf dem Weg zum freien Leben sein.
Sie sehen: Für den Erfolg brauchen Sie beide Zielgrößen. Ein stimmiges Lebens-Ziel gibt Ihnen die Energie und Kreatität, wichtige Etappen-Ziele anzugehen. Das Erreichen eines Etappen-Ziels wiederum beflügelt Ihre Lebensidee.
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Tags: Öko-Check, Chunk, Chunkgröße, Werte, Ziel, Zielrahmen
2. November 2009

Dass eine Frage das Leben verändern kann, weiß zum Beispiel jeder, der einmal einen Heiratsantrag erhalten hat. Dass solche Fragen “wie Küsse” schmecken können, leuchtet uns ein. Coach Carmen Kindl-Beilfuß fordert uns nun auf, auch andere Fragen an Menschen mit der gleichen Leidenschaft zu formulieren.
In Fragen können wie Küsse schmecken beschreibt sie nicht nur die Technik der systemischen Frageformulierung. Sie zeigt, wie charmante und zugleich überraschende Fragen Bewegung in unser Denken, Fühlen und Handeln bringen können.
Gute Fragen, so Kindl-Beilfuß, zeugen von einer exzellenten Beobachungsgabe. Sie signalisieren, dass der Fragende sich in einem tiefen Sinne für die Antworten des Befragten interessiert. Gute Fragen sind das Gegenteil von Suggestivfragen, in denen die Antwort bereits enthalten ist.
Wie Sie merken, dass Sie gute Fragen stellen?
Wann immer Ihr Gesprächspartner überrascht ist, nachdenklich wird und schließlich sogar über seine eigenen Antworten staunt, haben Sie mit Ihrer Frage Bewegung erzeugt.
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Tags: Carmen Kindl-Beilfuß, Fragetechniken, Reframing, Suggestivfrage, systemische Fragen
8. Oktober 2009

Seit frühester Kindheit sind wir mit der Sprache und ihren vielfältigen Möglichkeiten vertraut. Wir benutzen sie täglich mit Erfolg. Und doch machen wir uns oft wenig Gedanken darüber, welche Wirkungen wir erzielen. Denken Sie an folgende Punkte, wenn Sie mit Sprache bewusst führen wollen:
- Sprache ist Wirklichkeitsdeutung. Wann immer Sie Ihr persönliches Erleben in Sprache fassen, erschaffen Sie Ihre individuelle Perspektive auf das, was wir Wirklichkeit nennen.
- Sprache ist eine der wichtigsten Form des Handelns. Das von Ihnen in Sprache entwickelte Bild der Realität wirkt auf Ihr eigenes Handeln und natürlich auch auf das der anderen ein.
- Sprache ist das wichtigste Medium des Führens. Mit Sprache können Sie Handlungshorizonte erschließen, motivieren und Verantwortung fördern. Sie können aber auch Spielräume einschränken und Unlust sowie Resignation erzeugen.
Prüfen Sie doch eine Weile bewusst, wie Sie Wirklichkeitsbilder erzeugen und damit sich selbst und andere zu Bewertungen, Einstellungen und Handlungen anregen. Checken Sie auch, ob es produktivere Alternativen zu Ihren bisherigen Sichtweisen gib.
Natürlich können Sie auch noch mehr über Sprache und ihre vielfältigen Möglichkeiten lernen. Insbesondere im NLP und Coaching finden Sie zahlreiche Anregungen und Methoden zur wirkungsvollen Kommunikation.
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Tags: coachender Führungsstil, Fragetechniken, mit Sprache führen, Wirklichkeitskonstruktion
3. September 2009

In der Regel möchten wir durch unsere Kommunikation keine Konflikte provozieren. Und doch tragen wir durch das Verwischen von Wahrnehmung und Bewertung zu Missverständnissen, Gekränktheiten und Auseinandersetzungen bei.
Wie Sie Klarheit in Ihre Kommunikation bringen können? Wichtigster Ansatzpunkt ist eine kleine persönliche Analyse. Auf welchen Wahrnehmungen fusst das Urteil, das Sie gerade aussprechen wollen?
Eine Wahrnehmung umfasst dabei lediglich das, was Ihre fünf Sinne Ihn an Informationen zur Verfügung stellen. Wenn Sie also das, was Ihnen durch den Kopf geht, weder sehen, hören und fühlen noch schmecken und riechen können, dürfen Sie davon ausgehen, das es keine echte Wahrnehmung ist.
“Du bist unordentlich” ist ein Urteil bzw. meine persönliche Bewertung bestimmter Wahrnehmungen. “Ich sehe Deinen Schreibtisch voller ungeordneter Papierberge und nehme wahr, dass Dein Hemd ungebügelt ist” beschreibt meine visuellen Wahrnehmungen.
Kommunizieren Sie Ihr Urteil immer erst dann, wenn Sie sich der zugrundliegenden Wahrnehmung sicher sind. So manche Bewertungen werden Sie nach Ihrer kleinen Analyse wahrscheinlich gar nicht erst aussprechen, weil sie vorschnell zustande kamen oder auf einem “Vor-Urteil” beruhten.
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Tags: Bewertung, gewaltfreie Kommunikation, Marshall Rosenberg, Vor-Urteil, Wahrnehmung
21. August 2009

In schöner Regelmäßigkeit begegnen uns Schlagworte wie Erfolgs-, Glücks- und Motivationsstrategie. Allein das Wort “Strategie” verspricht, das eigene Schicksal gezielt beeinflussen zu können.
Doch wussten Sie, dass Sie – genau genommen – diese Strategien bereits seit langem kennen?
Für bestimmte Lebensbereiche und persönlichen Rollen wissen wir genau, wie wir erfolgreich, glücklich und motiviert sein können. Wir kommen nur nicht auf die Idee, dieses Wissen in die Felder unseres Lebens zu tragen, in denen uns diese Positivstrategien fehlen.
Dabei ist der Weg leicht, wenn Sie sich dazu entschließen, Ihre Positivstrategien einmal genauer zu analysieren. Was genau erleben Sie, wenn Sie zum Beispiel für Ihr Hobby motiviert sind?
Sind es reizvolle Bilder oder Klänge von der erwarteten Situation? Oder ist es die Vorfreude auf ein bestimmtes Gefühl? Welche Überzeugungen schwingen mit, wenn Sie an Ihr motivierendes Projekt denken?
Vergleichen Sie im Anschluss daran Ihr Erleben bei einem wenig motivierenden Projekt. Was lässt sich aus dem Positiverleben übertragen? Vielleicht die Idee, sich vor dem Start ein angenehmes Bild vom erwarteten Projekt zu machen? Vielleicht eine Überzeugung, die den Nutzen Ihres Projekts in einem motivierenden Licht erscheinen lässt?
Sie werden erstaunt sein, wie groß Ihr persönliches Expertenwissen in Sachen Erfolg-, Glück- und Motivatgionsstrategien ist.
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Tags: Erfolgsstrategie, Glücksstrategie, Motivationsstrategie, Strategie, VAKOG
3. Juli 2009

Wir können jede Minute unseres Lebens frei wählen, auf welche Art wir uns selbst und die Welt wahrnehmen. Als unmittelbar Beteiligte … Oder als Zuschauer, die emotional neutral auf sich selbst und auf das Geschehen blicken können.
Prüfen Sie doch einmal, ob Sie diese Wahlmöglichkeit bewusst in Ihrem Leben nutzen.
Wenn das Leben Angenehmes zu bieten hat, ist es wunderbar, mitten in diesem Moment zu sein und mit allen Sinnen zu genießen. Im NLP wird diese Haltung Assoziation genannt. Weniger angenehme Situationen fühlen sich besser an, wenn Sie in die Zuschauerposition gehen, die Dissoziation.
Mit diesen beiden Zuständen können Sie spielen. Beispielsweise ist es nicht sinnvoll, Unangehmes mit hoher Intensität und ohne emotionale Distanz zu erleben. Gehen Sie also in die Dissoziation.
Umgekehrt erhöht es nicht die Lebensqualität, das Schöne im Leben dissoziert wahrzunehmen. Bei netten menschlichen Begegnungen, bei einem guten Essen und anderen erfreulichen Begebenheiten fühlte es sich am besten an, mit wachen Sinnen assoziiert zu erleben.
Schon nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie viel Schönes es in Ihrem Leben gibt. Und Sie werden feststellen, wie souverän Sie auf einmal mit dem Unbill des Lebens umgehen können.
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Tags: Assoziation, Dissoziation, Wahrnehmungsposition
2. Juni 2009

Mit dem Finger auf andere zu zeigen – das wissen wir seit unserer Kindheit – gilt als ein Akt der Unhöflichkeit. Doch in der Kommunikation ist es alltäglich, in Form einer “Du-Botschaft” direkt auf den anderen zu verweisen.
Probieren Sie doch alternativ, klare Ich-Botschaften zu formulieren. Eine Ich-Botschaft bringt Ihre Beobachtungen und Erwartungen zum Ausdruck. Dadurch ermöglicht sie es Ihrem Gegenüber, aus der eigenen Warte Stellung zu beziehen.
Eine Du-Botschaft dagegen übermittelt Urteile, Aufforderungen und Kritik. So ist der Empfänger Ihrer Botschaft bereits in die Pflicht, bevor er Ihre Beweggründe kennt.
Kein Wunder also, dass Menschen auf Du-Botschaften oft mit Ablehnung reagieren und ein Konflikt oder Steit entbrennt.
Woraus eine klare Ich-Botschaft besteht?
- Sie beschreibt bewertungsfrei, was Sie beobachtet haben bzw. worauf Sie reagieren.
- Sie formuliert die Konsequenz für Sie selbst und das Empfinden, das dadurch ausgelöst worden ist.
- Sie bringt auf den Punkt, was Sie sich vom anderen zukünftig wünschen.
Lassen Sie sich davon überraschen, wie viel Klarheit Sie über Ihre eigenen Botschaften erlangen und wie Ihr Gegenüber diese Klarheit honoriert.
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Tags: Du-Botschaft, gewalfreie Kommunikation, Ich-Botschaft, Marshall Rosenberg
4. Mai 2009

In vielen Business-Trainings lernen Sie, wie Sie SMART zum Ziel kommen können. Bei wichtigen persönlichen Zielen aber greift SMART zu kurz. Mit dem systemisch orientierten NLP-Zielrahmen erreichen Sie mehr.
SMART steht für die Zielkriterien spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert. Allesamt für den Unternehmenskontext wichtige Merkmale, auf die man sich im Team einigen kann.
Doch wichtige persönliche Ziele brauchen eine andere Dynamik, wenn sie wirkungsvoll und richtungsweisend sein sollen.
- Persönliche Ziele steuern Ihr Leben. Sie können ganz spezifisch, dürfen aber auch visionär sein. Solange Sie Ihrer Meinung nach langfristig erreichbar sind.
- Persönliche Ziele formulieren Kritierien für Ihr Glück und Ihre Zufriedenheit. Sie dürfen quantifizierbar, können aber auch nach emotionalen Maßstäben bewertet werden.
- Persönliche Ziele bringen gewünschte Zustände auf den Punkt. Sie können einen zeitlichen Rahmen brauchen, aber auch zeitunabhängig formuliert sein.
- Persönliche Ziele haben Auswirkungen. Der wichtigste Prüfstein für ein Ziel ist, ob es nicht nur kurzfristig, sondern auf lange Sicht Ihren Lebensinteressen dient.
Es kann also durchaus clever sein, ganz “unsmart” zum Beispiel “Zufriedenheit” oder “innere Ruhe” als Ziel zu postulieren. Probieren Sie es aus.
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Tags: NLP-Zielrahmen, sinnesspezifisch, SMART, systemisch, Ziel, Zielrahmen
1. April 2009

Im Alltag nehmen wir Körper und Geist oft als gegenläufige Kräfte wahr. Gelegentlich scheint sich der Körper gegen das zu sperren, was für seine Gesunderhaltung vernünftig erscheint. Dann wieder strebt der Geist nach Aktivitäten, die den Körper an seine Belastungsgrenze führen.
Wissen Sie, wie Sie Körper und Geist ausbalancieren können?
Eine Antwort liefert uns das System “Mensch” selbst. Aus neurobiologischer Perspektive gibt es eine Brücke, die Körper und Geist miteinander in Verbindung bringt.
Diese Brücke besteht aus den physisch-psychischen Rückmeldungen unseres Körpers, also aus Körperempfindungen und Emotionen.
Die Emotionen bzw. fühlbaren Rückmeldungen auf unser Handeln und Denken greifen neuronal auf die gleichen Schaltkreise zurück, die für Gedanken, Handlungsabläufe und Bewegungen zuständig sind.
Wenn Sie Ihre Emotionen bewusst wahrnehmen und “achtsam” damit umgehen, stellen Sie die Verbindung zwischen Körper und Geist wieder her. Sie erhalten unmittelbare Rückmeldung auf Ihr Denken sowie Handeln und bringen Körper und Geist in ein neues Gleichgewicht.
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Tags: Gehirn, Geist, Gesundheit, Körper